Leise Hoffnung? Hinkel darf beim VfB mittrainieren

Von dpa/lsw 

Andreas Hinkel nimmt auf unbestimmte Zeit am VfB-Training teil - Hinkel: "Es fühlt sich schön an".

Ex-Nationalspieler Andreas Hinkel hält sich bei seinem früheren Verein VfB Stuttgart fit. Foto: Baumann
Ex-Nationalspieler Andreas Hinkel hält sich bei seinem früheren Verein VfB Stuttgart fit. Foto: Baumann

Stuttgart - Ex-Nationalspieler Andreas Hinkel hält sich seit Dienstag bei seinem früheren Verein VfB Stuttgart fit. Der 29 Jahre alte und seit einem Monat vereinslose Rechtsverteidiger nimmt auf vorerst unbestimmte Zeit am Training des Fußball-Bundesligisten teil. „Es fühlt sich schön an, beim VfB wieder auf dem Platz zu stehen. Ich war 14 Jahre hier als Spieler, stamme aus der Region und bin seit fast 20 Jahren Mitglied“, sagte Hinkel.

VfB hält sich bedeckt

Die Chancen auf eine dauerhafte Rückkehr zum VfB sind für ihn aber eher gering. „Im Fußball kann man nie etwas ausschließen. Aber wir wollen vernünftig mit Andi umgehen und machen ihm deshalb keine Versprechungen“, sagte Sportdirektor Fredi Bobic.

Die Stuttgarter sehen sich auf der rechten Abwehrseite mit Khalid Boulahrouz und Stefano Celozzi „gut aufgestellt“, wie Bobic betonte. „Das Thema Hinkel wurde von außen aufgebaut, das hat Andreas nicht verdient. Alles andere werden die nächsten Wochen zeigen“, meinte er.

Kreuzbandriss im Training im August 2010

Der 21-fache Nationalspieler spielte bis 2006 für den VfB. Anschließend wechselte er zum FC Sevilla und 2008 weiter zu Celtic Glasgow. In der vergangenen Saison bestritt Hinkel allerdings kein Spiel mehr für den schottischen Traditionsclub, da er sich im August 2010 im Training einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Sein im Juni ausgelaufener Vertrag bei Celtic wurde nicht mehr verlängert.

„Die Situation zuletzt war nicht einfach für mich“, sagte Hinkel. „Ich musste alleine trainieren und mich motivieren. Mir fehlt noch die Spritzigkeit nach meiner langen Verletzung. Jetzt will ich möglichst schnell wieder mein Toplevel erreichen.“