Leonberg Genuss nicht nur für Einheimische

Von slo 

Da fühlen sich selbst Dresdner wohl: Das Weindorf der Familie Illig lockt mit Musik, edlen Tropfen und leckeren Speisen.

Tanzen ausdrücklich erwünscht: im Leonberger Weindorf, das noch an den kommenden beiden  Wochenenden die Tore öffnet, gibt es jeden Abend Livemusik. Foto: factum/Bach
Tanzen ausdrücklich erwünscht: im Leonberger Weindorf, das noch an den kommenden beiden Wochenenden die Tore öffnet, gibt es jeden Abend Livemusik. Foto: factum/Bach

Leonberg - Festle leben von ihrem lokalen Profil. Dort treffen sich die Menschen der Stadt, manchmal gar nur eines Stadtteils. Beim Leonberger Weindorf ist das nur bedingt der Fall. Zwar sind in der Zeltstadt im Weinhof der Familie Illig zwischen Hindenburgstraße und Robert-Koch-Straße besonders viele Eltinger oder Weinfreunde aus der Altstadt zu finden, doch der sommerliche Schlemmertreff lockt regelmäßig Auswärtige an. Ein Freundeskreis aus Kornwestheim ist jeden Sommer da. Diesmal genießen sogar Gäste aus Dresden die schwäbische Gemütlichkeit.

Wenn dann noch der singende Stadtrat Jörg Langer musikalische Unterstützung aus Möttlingen bekommt, kann nichts schiefgehen. Von Alpenfolklore bis „Atemlos . . .“: Unermüdlich spielt der hauptberufliche Landwirt auf seinem Akkordeon zum Tanz auf, begleitet von Götz Zernikow am Saxofon. Zum Finale stellt sich noch Herbert Klotz auf die Bühne, um mit diversen Gesangseinlagen einen besonderen Akzent zu setzen. Man kennt sich halt, und so weit ist der Weg aus dem Bad Liebenzeller Teilort nach Leonberg nun auch wieder nicht.

Da legen selbst die Damen vom Grill ein Tänzchen hin. Ihre Arbeit ist aber auch ohne Musik schweißtreibend genug. Pausenlos sind die Hausherrin Elisabeth Illig und ihre Mitstreiterinnen im Einsatz, um die Gäste mit Eltinger Offenkartoffeln, Salaten, Steaks oder Garnelen zu versorgen.

Der andere Teil der Familie kümmert sich um das Trinkbare. Juniorchef Michael und seine Frau Hannah schenken an der Genießerbar verschiedene Drinks aus. Vater Fritz sorgt dafür, dass nirgends der Vorrat ausgeht. Ist doch der Durst in diesen heißen Nächten besonders groß.