Hilfsprojekt für Indonesien Freiwillige sind immer willkommen

Von Henning Maak 

Leonberg - Als es im Jahr 2015 rund um die Villa Kunterbunt immer mehr zu tun gab, kam das Team um den Leonberger Simon Bruckmann auf die Idee, freiwillige Helfer zur Unterstützung nach Indonesien zu schicken. „Es hat jedoch nicht immer optimal geklappt. Es dauert eine gewisse Zeit, bis sich die Kinder an die neuen Gesichter gewöhnen“, räumt Bruckmann ein. Daher gibt es nun ein sogenanntes Volunteers-Programm für die Villa Kunterbunt, in der bestimmte Voraussetzungen für Freiwillige festgehalten sind, die einen Urlaub in Indonesien mit nützlicher Arbeit verbinden wollen.

„Man darf sich nichts vormachen, es ist ein harter Alltag für die Freiwilligen und die Kinder“, stellt Bruckmann klar. Daher ist das Mindestalter für junge Menschen, die sich der Herausforderung stellen wollen, 23 Jahre, die Mindestaufenthaltszeit zwei Monate. Schon die Anreise ist nicht ohne Tücken, man muss dreimal umsteigen, insgesamt dauert die Reisezeit circa 25 Stunden.

Der Tag geht bereits um 6 Uhr los, die Freiwilligen bereiten das Frühstück für die Kinder zu und spülen anschließend ab. Um 6.50 Uhr müssen die Kinder im Jeep zur Schule gebracht werden. Von 7 bis 10 Uhr haben die Volunteers Freizeit. „Da kann man zum Surfen an den Strand oder einkaufen“, erklärt Simon Bruckmann. Anschließend werden helfende Hände für das Mittagessen benötigt. Am Nachmittag bereiten die Freiwilligen den Englischunterricht vor, der am Abend stattfindet. Anschließend sollten sie den Kindern bei den Hausaufgaben helfen. Bettruhe ist um 22 Uhr.

Freizeit haben die Kinder sonntags und am Mittwochnachmittag. Auch hier werden die Freiwilligen gebeten, sich um die Kinder zu kümmern. „Man kann mit ihnen Freundschaftsbänder knüpfen, Tischtennis spielen, Ausflüge machen, Kokosnuss-Stelzen oder Drachen basteln“, zählt Simon Bruckmann nur einige der möglichen Aktivitäten auf.




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