Leonberg Im Mahdental heulen wieder die Motoren auf

Von Ulrike Otto 

Vom 2. bis 4. September findet mit dem Glemseck 101 das größte markenunabhängige Treffen Europas statt.

Jürgen Schwarz (links) hält in diesem Jahr beim Glemseck 101 nur den Motorrad-Gottesdienst. Jürgen Hauber (rechts) fährt erneut das Eröffnungsrennen, diesmal gegen den Dauergast  und  Böblinger Landrat Roland Bernhard. Foto: factum/Bach
Jürgen Schwarz (links) hält in diesem Jahr beim Glemseck 101 nur den Motorrad-Gottesdienst. Jürgen Hauber (rechts) fährt erneut das Eröffnungsrennen, diesmal gegen den Dauergast und Böblinger Landrat Roland Bernhard. Foto: factum/Bach

Leonberg - Einmal im Jahr wird das Mahdental zum Mekka der Motorradverrückten. Von Freitag bis Sonntag, 2. bis 4. September, ist es wieder soweit: Mit dem „Glemseck 101“ findet das größte markenunabhängige Motorradtreffen Europas statt. Gespickt mit Rennen über die Achtelmeile an zwei Tagen, historischen Motorrädern, einem riesigen Verkaufsareal und Bühnenshows an drei Tagen in das Programm, das in den vergangenen Jahren Zehntausende Besucher angezogen hat. Veranstalter sind die Stadt Leonberg und das Hotel Glemseck, das mittlerweile vom Seehaus-Verein betrieben wird. Organisiert wird es von den Motorradfreunden um Peter Herrle, der persönliche Referent des Oberbürgermeisters und Schirmherrs Bernhard Schuler, sowie Jörg Litzenburger, Sucht- und Präventionsbeauftragter beim Landkreis Böblingen.

Am Freitagabend geht es los

Zur mittlerweile elften Auflage haben sich die Macher einige Neuerungen einfallen lassen, die sie aber noch nicht alle preisgeben wollen. Die Idee aus dem Jubiläumsjahr 2015, eine Tribüne entlang der Rennstrecke aufzubauen, kam so gut an, dass es sie auch in diesem Jahr wieder geben wird. Zu den Rennen heißt es nur, man habe neue Ideen der Umsetzung.

Wie gewohnt, startet das Programm bereits am Freitag um 18.30 Uhr auf der Bühne hinter dem Hotel Glemseck. Denn zum richtigen Glemseck-101-Gefühl gehören nicht nur Motorräder, sondern auch der richtige Rockabilly-Sound und das passende Outfit. Gegen 20 Uhr betreten „The Peacocks“ die Bühne und spielen Punk’n’Roll. Weiter geht es am Samstag um 13 Uhr mit dem Promi-Rennen, das nach einem Jahr Pause erneut der Landrat Roland Bernhard bestreitet. Diesmal fährt er gegen Jürgen Hauber, den Leiter der Prävention beim Polizeipräsidium Ludwigsburg. Dieser hatte sich im vergangenen Jahr noch dem rasenden Bezirksjugendpfarrer Jürgen Schwarz geschlagen geben müssen. Damit ist er bei Roland Bernhard aber in bester Gesellschaft, der gegen Schwarz ebenfalls schon das Nachsehen hatte.

Tagsüber Rennen, abends Rock’N’Roll

Optisch hat Hauber im vergangenen Jahr aber in jedem Fall gepunktet: Er war in historischer Polizeiuniform, passend zur BMW R50 aus den 60er Jahren, angetreten. „Wir werden dem Landrat ein dazu passendes Motorrad für das Rennen zur Verfügung stellen“, verrät Peter Herrle schon einmal. Anschließend dürfen die Profis auf die Achtelmeile-Rennstrecke. Die Sprints dauern bis etwa 18.30 Uhr. Dann startet auch das musikalische Bühnenprogramm mit „Ray Black & the flying carpets“, „Ain’t No Grave“ (20 Uhr) und „Cherry Casino and the Gamblers“ (21.30 Uhr). Der Sonntag startet um 11 Uhr mit dem Motorrad-Gottesdienst mit Jürgen Schwarz. Um 12 Uhr geht es weiter mit den Sprints, diesmal mit den Mopeds in der sogenannten Schnapsglas-Klasse. Insgesamt sechs Motorradklassen stehen am Sonntag auf dem Programm. Aber auch Musik wird geboten. „Devils und Söhne“ sorgen für den passenden Rockabilly-Sound. Der Eintritt ist an allen drei Tagen frei.

Die Straßen rings um das Glemseck sind während der Veranstaltung gesperrt, eine Umleitung erfolgt über den Waldfriedhof und das Krummbachtal. Das gilt auch für die Busse. Motorräder dürfen wie gewohnt auf das Gelände fahren und dort abgestellt werden. Das Glemseck bleibt auch nach dem Motorradtreffen gesperrt. An der Kreuzung wird die provisorische Ampel durch eine fest eingebaute ersetzt.




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