Leonberg „Wir machen das, weil wir selbst gern gute Musik hören“

Simeon aus Stuttgart treten am Samstag zur Partynacht im Domizil-Keller auf. Foto: Band
Simeon aus Stuttgart treten am Samstag zur Partynacht im Domizil-Keller auf. Foto: Band

Nicht nur zur Partynacht wartet das Domizil mit namhaften Bands auf. Mit der Konzertreihe im November will man bekannte Künstler nach Leonberg holen und beim „Open Mic“ Nachwuchsmusikern eine Plattform bieten, erklärt Marie Mattner im Interview .

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Leonberg - Zuerst Sommerkonzerte für lauschige Nächte auf dem Marktplatz, nun Keller-Gigs im November – das Domizil bietet vor allem für die jüngere Generation beste musikalische Unterhaltung. Inhaber Lothar Mattner und seine Frau Marie haben dafür auch große Namen an Land gezogen. So tritt an diesem Samstag zur Leonberger Partynacht Simeon aus Stuttgart auf. Am Samstag, 28. November, sind dann die Dicken Fische im Domizil-Keller zu Gast, die mittlerweile einmal pro Jahr bei den Mattners auftreten.

Frau Mattner, mit den Dicken Fischen haben Sie ja wirklich einen dicken Fisch an Land gezogen. Wie kam es dazu?
Das ist eine lustige Geschichte. Nach einem Auftritt hier in der Region sind die Jungs vor ein paar Jahren anschließend bei uns gewesen, um etwas zu trinken. Mein Mann Lothar kam mit ihnen ins Gespräch, ohne zu wissen, wer sie waren. Sie unterhielten sich über Musik und er erzählte ihnen von seinen Plänen für das Domizil. Erst hinterher stellte sich dann raus, dass sie die Dicken Fische sind. Ihnen hat es bei uns so gut gefallen, dass sie mittlerweile einmal im Jahr im Domizil spielen.
Mit Simeon haben Sie am Samstag eine aufstrebende junge Band am Start.
Das Konzert war schon geplant, bevor es einen Termin für die Partynacht gab. Ein Bandmitglied, Clemens Gutjahr, hat bereits im Sommer mit seinem Trio für uns auf dem Marktplatz gespielt. Das waren aber eher ruhigere Lieder. Simeon beschreiben ihren Stil selbst als Disco-Soul-Pop. Sie schreiben ihre eigenen Lieder und die machen echt gute Laune.
Beginnend mit der romantischen Einkaufsnacht haben Sie eine ganze Konzertreihe gestartet. Was dürfen wir noch erwarten?
Der Plan war eigentlich nur, im November an jedem Samstag ein Konzert zu haben. Den Auftakt hat der Australier Anthony Davies bei der Einkaufsnacht gemacht. Danach sollten BBQ am vergangenen Wochenende spielen. Aber da hatte sich einer der Musiker leider den Arm gebrochen. Am Samstag, 22. November, kommen dann Noisepollution. Die haben schon zwei Mal bei uns gespielt. Beim ersten Mal waren sie noch ganz jung, aber mittlerweile sind sie schon eine größere Nummer. Wir haben alles dabei: Solokünstler, große Bands und Nachwuchsmusiker.
Und wie geht es danach weiter?
Der Dezember ist schon recht ausgebucht mit Weihnachtsfeiern. Wir wollen das aber im Januar fortsetzen.
In Sachen populärer Musik wird in Leonberg sonst recht wenig geboten.
Wir machen das, weil es uns großen Spaß macht und weil wir einfach gern gute Musik hören. An den Konzerten verdienen wir nicht viel. Aber wir freuen uns, wenn unser Einsatz langfristig honoriert wird. Dazu gehören auch unsere Open-Mic-Abende, die an jedem ersten Donnerstag im Monat im Keller stattfinden. Die werden wir künftig mit einem Special Guest eröffnen. Aber wir haben sehr oft junge Bands dort, die noch nicht viele Auftritte hatten, oder Musiker jammen einfach zusammen. Dabei sind sogar schon neue Bands entstanden.



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