„Lindenstraßen“-Schauspieler Arved Birnbaum gestorben

Arved Birnbaum war außer in der „Lindenstraße“ auch im „Tatort“ zu sehen. Foto: dpa/Henning Kaiser
Arved Birnbaum war außer in der „Lindenstraße“ auch im „Tatort“ zu sehen. Foto: dpa/Henning Kaiser

Neben den vielen guten Menschen in der „Lindenstraße“ gab es auch fiese Typen. Arved Birnbaum spielte einen von ihnen – den Neonazi Hartung. Nun ist er überraschend gestorben.

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Köln - Der Fernsehschauspieler Arved Birnbaum ist tot. Er sei am Sonntag im Alter von 59 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit in der Kölner Uniklinik gestorben, teilte seine Frau Sabine Birnbaum mit.

Der gebürtige Lausitzer wurde gern in zwielichtigen Rollen besetzt. Im August dieses Jahres sahen ihn die Fernsehzuschauer noch in der ZDF-Serie „Ein Fall für zwei“ als dubiosen Tierhändler. In der Thriller-Serie „Weinberg“ (TNT Serie) gab er 2015 einen intriganten Gastwirt. „Lindenstraße“-Fans erinnern sich an ihn vielleicht noch aus dem Jahr 1999 in der Rolle des Neonazis Hartung.

Im „Tatort“ auch mal Polizist

Im Kölner „Tatort“ war er hingegen Polizist, spielte in mehreren Fällen den Hauptmeister Heinz Obst. Birnbaum wirkte 2010 auch bei Dominik Grafs Mehrteiler „Im Angesicht des Verbrechens“ mit.

Birnbaum begann eine klassische Schauspielausbildung, spielte am Theater und wechselte 1997 zu Film- und Fernsehproduktionen. „Die Krönung seiner schauspielerischen Karriere begann mit dem Kennenlernen von Dominik Graf, der ihn für mehrere seiner Produktionen besetzte“, erinnerte Birnbaums Agentur. Sie zitierte Graf mit den Worten: „Arved macht jede Nebenrolle zur Hauptrolle.“




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