Naherholungsgebiet in Stuttgart Zaunstreit am Max-Eyth-See geht weiter

Brett vorm Kopf: Die Wand am  Max-Eyth-See soll Vögel schützen. Foto: Lg/Kovalenko
Brett vorm Kopf: Die Wand am Max-Eyth-See soll Vögel schützen. Foto: Lg/Kovalenko

Muss die Bretterwand auf der Vogelinsel in einem beliebten Naherholungsgebiet erhalten bleiben, oder gibt es dazu eine Alternative? Die Stadtverwaltung in Stuttgart soll sich Gedanken machen.

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Stuttgart. - Nach der CDU im Gemeinderat zeigt nun auch das Linksbündnis ihr Befremden über einen massiven Bretterzaun am Max-Eyth-See. Er soll brütende Vögel in dem Natura-2000-Schutzgebiet vor allzu neugierigen Naturbeobachtern schützen. Ihnen bleiben nur noch ein paar Gucklöcher aus Plexiglas. Der vom Amt für Umwelt und Naturschutz aufgestellte Zaun sei nach den europäischen Vorgaben und gemäß eines Masterplans des Regierungspräsidiums aufgebaut worden.

CDU: Die Wand muss weg

Die CDU-Fraktion im Gemeinderat hat beantragt, die „unsägliche Bretterwand auf der Insel am Max-Eyth-See zu entfernen“. Der Schutz, zu dem auch ein 450 Meter langer Metallzaun samt Drehtor gehört, sei gut gemeint, aber schlecht gemacht, denn der See habe auch eine Erholungsfunktion für die Bürger.

Das Linksbündnis aus Linker, SÖS, Piraten und Tierschutzpartei will von der Stadtverwaltung wissen, ob und wie der Aufbau des Zauns vorab in der Bevölkerung kommuniziert worden sei und welche Funktion der Zaun in Hinsicht auf den Natur-, Tier und Artenschutz übernimmt. Die Verwaltung soll Alternativen zum Zaun darstellen.




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