LKZ-Sommergespräche Der OB ist als Sitzungsleiter akzeptiert

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Die Freien Wähler sagen, dass die Bürger über die Bebauung entscheiden sollen.

Das ist eine Verhinderungstaktik unter dem Deckmantel der Demokratie.

Warum?

In der Fragestellung eines Volksentscheids würde suggeriert, dass Teile des Stadtparks bebaut werden, was ja nicht stimmt.

Es gibt Baugebiete, die auf jeden Fall kommen, auf dem TSG-Gelände zum Beispiel.

Erst durch mein Nachhaken wurde die Bebauung etwas aufgelockert. Dafür ist vom Biergarten mit der Baumgruppe in den Plänen nichts mehr zu sehen, obwohl von allen beteuert wurde, dass diese Fläche erhalten bleibt. Ich glaube, dass es hier mehr um Profit und weniger um Lebensqualität geht.

Hat Leonberg Lebensqualität?

Ich kann das oft betriebene Bashing nicht verstehen. Wir haben Natur, wir haben Stadtleben, wir haben gute Restaurants in verschiedenen Preisklassen, wir haben Bäder, wir haben ein sensationelles Kino.

Was muss geschehen, damit die Wohnungsmisere wirksam gelöst werden kann?

Die Stadt muss Eigentümerin der bezahlbaren Wohnungen sein. Sonst geht es nicht. Eine kommunale Wohnungsgesellschaft könnte das steuern. Die muss aber von einem wirklich unabhängigen Aufsichtsrat kontrolliert werden.

Wie ist ihr Eindruck vom neuen OB?

Herrn Schuler habe ich als glaubhaften Oberbürgermeister schätzen gelernt. Herrn Kaufmann akzeptiere ich als Sitzungsleiter. Aber er redet nicht mit uns. Über Themen wie Seilbahn oder Tunnel hätte er mit dem Gemeinderat wenigstens mal diskutieren können. Er redet ausschließlich bei anderen Gelegenheiten darüber.

Martin Kaufmann hat sein Umfeld personell neu geordnet.

Grundsätzlich ist das legitim. Aber er hätte auch versuchen können, das vorhandene Personal besser kennenzulernen




Unsere Empfehlung für Sie