Lückenschluss in Renningen FDP: A 81 und Lückenschluss parallel ausbauen

Verkehrsminister Hermann will den Ausbau der Autobahn 81 zunächst abschließen, bevor der Lückenschluss kommen kann. Foto: dpa
Verkehrsminister Hermann will den Ausbau der Autobahn 81 zunächst abschließen, bevor der Lückenschluss kommen kann. Foto: dpa

Mit mehr Personal könnte man den Lückenschluss vorziehen, sagt Florian Toncar, der neu gewählt Bundestagsabgeordnete der FDP im Kreis Böblingen.

Renningen - Wenn die Landesregierung in ihren Regierungspräsidien mehr Personal einstellen würde, dann könnte die Autobahn 81 bei Böblingen und der Lückenschluss bei Renningen gleichzeitig ausgebaut werden. Das fordert die FDP jetzt in einer Mitteilung.

Verkehrskollaps

In der Mitteilung wird sowohl der neue Bundestagsabgeordnete Florian Toncar, als auch die ehemalige FDP-Landtagsabgeordnete Heiderose Berroth zitiert. „Wir bezweifeln, dass die geplanten provisorischen Maßnahmen an der Magstadter Straße und der Auffahrt auf die B 295 ausreichend sind, um einen Verkehrskollaps während der Bauarbeiten an der A 81 zu vermeiden“, heißt es in der Mitteilung. „Zumal weiterhin keine Maßnahmen zur Verringerung des Staus auf der B 295 von Leonberg ­Richtung Renningen vorgesehen sind.“

Treffen mit der „IG Burg-Hummelbaum-Kindelberg“

Schon Ende August hatten sich Berroth und Toncar mit dem Thema Lückenschluss beschäftigt. An dem Treffen hatten auch Jochen Haußmann, der verkehrspolitische Sprecher der FDP im Landtag und Ver­treter der Renninger Bürgerinitiative „IG Burg-Hummelbaum-Kindelberg“ teilgenommen. Jochen Haußmann hatte anschließend einen Brief an den zuständigen Landesverkehrsminister Winfried Hermann geschrieben. Die Antwort des Ministers hat die FDP nun ebenfalls veröffentlicht. Darin steht allerdings wenig Neues. „Die Planung wird so vorangetrieben, dass unmittelbar nach dem Ausbau der A 81 mit dem Bau des Lückenschlusses begonnen werden kann“, wiederholt der Minister ­darin die Position seines Hauses.

Anfang Oktober hatte die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz angekündigt, dass das Land 150 neue Stellen in den Regierungspräsidien schaffen werde – ­allerdings ohne das Versprechen, dann auch den Lückenschluss vorzuziehen.




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