Manfred Lucha über Habecks Vorstoß Aufnahme von Flüchtlingskindern wäre Zeichen der Solidarität

Von red/dpa 

Baden-Württembergs Integrationsminister Manfred Lucha (Grüne) unterstützt die Idee des Grünen-Chefs Robert Habeck, Kinder aus griechischen Flüchtlingscamps zu holen. Die kleinen Mädchen und Jungen machten dort „Grauenhaftes“ durch.

Baden-Württembergs Integrationsminister Manne Lucha appelliert zur Weihnachtszeit an Mitgefühl. (Archivbild) Foto: dpa/Sebastian Gollnow
Baden-Württembergs Integrationsminister Manne Lucha appelliert zur Weihnachtszeit an Mitgefühl. (Archivbild) Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Stuttgart - Der baden-württembergische Integrationsminister Manfred Lucha (Grüne) unterstützt den Vorstoß von Grünen-Chef Robert Habeck, bis zu 4000 Kinder von den griechischen Inseln zu holen - auch ohne europäischen Konsens. Lucha sagte am Montag in Stuttgart: „Während viele von uns in diesen Tagen der christlichen Weihnachtsbotschaft von der Heiligen Familie lauschen und ergriffen unterm Tannenbaum Barmherzigkeit und Nächstenliebe besingen, hausen nicht weit von uns entfernt auf den griechischen Inseln Tausende geflüchtete, unbegleitete Kinder in Elend und Dreck.“

Kinder machten „Grauenhaftes“ durch

Das Warten auf irgendeine gesamteuropäische Lösung am Sankt-Nimmerleinstag nutze dort niemanden – vor allem nicht den vielen kleinen Mädchen und Jungen, die auf der Flucht Grauenhaftes durchmachten, sagte Lucha. Der baden-württembergische Integrationsminister hatte bereits Mitte November dem Bund angeboten, mehr junge Flüchtlinge aufzunehmen, als das Land müsste. „Wenn wir die Weihnachtsbotschaft ernst nehmen, dann sollten wir nicht warten, sondern handeln. Solidarität, die bekundet wird, muss auch in die Tat umgesetzt werden. Baden-Württemberg ist dazu bereit.“

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