Manfred Lucha zu Fan-Rückkehr „Müssen mögliche zweite Welle flach halten“

Von red/dpa/lsw 

Die Deutsche Fußball Liga hofft auf die Rückkehr von Zuschauern in die Stadien. Der baden-württembergische Gesundheitsminister findet es derzeit jedoch schwierig, über Lockerungen zu sprechen.

Fußball vor tausenden Zuschauern? Manne Lucha mahnt zur Besonnenheit. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
Fußball vor tausenden Zuschauern? Manne Lucha mahnt zur Besonnenheit. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Stuttgart - Der baden-württembergische Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) hat in der Debatte um eine mögliche Rückkehr der Zuschauer in die deutschen Fußballstadien zur Besonnenheit aufgerufen. „In der derzeitigen Situation mit einer zunehmenden Zahl an Infektionen ist es schwierig, über weitere Lockerungen mit Tausenden von Zuschauern in Stadien zu spekulieren“, sagte Lucha der Deutschen Presse-Agentur am Montag. „Wir müssen unser Handeln stets der aktuellen Infektionslage anpassen, um eine mögliche zweite Welle flach zu halten.“ Man werde über die Zuschauerfrage ausführlich mit den Gesundheitsministern der Länder am 10. August diskutieren.

Stehplatz- und Alkoholverbot geplant

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hofft auf eine Rückkehr von Zuschauer in die Stadien. Bei einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung der 36 Proficlubs am Dienstag soll es auch um das Konzept für die Teilzulassung der Fans in der 1. und 2. Bundesliga während der Corona-Krise gehen. Nach den Vorstellungen der DFL soll es bis Ende Oktober ein Stehplatz- und Alkoholverbot und keine Gästefans in den Stadien bis Jahresende geben, wenn zur neuen Saison wieder Zuschauer in eingeschränkter Zahl zugelassen werden. Entsprechende Anträge des DFL-Präsidiums stehen bei der anstehenden Mitgliederversammlung zur Abstimmung.

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