Im Marbacher Totschlagsprozess wurde ein erstes Gutachten vorgelegt. Untersucht wurde, ob zu der Beschuldigte das Feuer gelegt hat, um zu verschleiern, dass er seine Frau getötet hat. Das Ergebnis ist eindeutig.

Der Prozess um den Tod einer Marbacher Feuerwehrfrau neigt sich langsam dem Ende zu. Am zehnten Tag hat die erste von drei Sachverständigen ihr Gutachten vorgetragen. Eine Chemikerin des Landeskriminalamtes kam zu dem Schluss, dass der Brand im Eisenachweg in Marbach am 6. August vergangenen Jahres absichtlich gelegt wurde. „Es war kein technischer Defekt, wir haben an einem elektrischen Kabel Lichtbogenschmelzspuren entdeckt, die auf einen Brand hindeuten“, erklärte sie.