Mobilität in Stuttgart Bahnhof Vaihingen hat jetzt einen Mobility Hub – das sind die Vorteile

Philipp Henzgen, Nikolaus Hebding, Dirk Rothenstein (v. li.) Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth
Philipp Henzgen, Nikolaus Hebding, Dirk Rothenstein (v. li.) Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Das neue Servicepaket soll es Reisenden noch leichter machen, eine Bahnfahrt mit weiteren Verkehrsmitteln zu kombinieren.

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Stuttgart - Aus über 5000 Bahnhöfen in ganz Deutschland hat die Deutsche Bahn (DB) den Standort Stuttgart-Vaihingen ausgewählt, um dort den bundesweit ersten sogenannten Mobility Hub zu testen. Das neue Servicepaket soll es Reisenden noch leichter machen, eine Bahnfahrt mit weiteren Verkehrsmitteln zu kombinieren. Pendler finden für den Umstieg von oder in die Bahn am Vaihinger Bahnhof ab sofort eine Station von Regio-Rad-Stuttgart mit 16 Fahrrädern, Stellplätze mit 16 E-Scootern von drei verschiedenen Anbietern, auch einige E-Roller der Marke Stella sowie Flinkster-Autos, die Sharing-Automobilflotte der DB, sind direkt am Bahnhof verfügbar. Und wer mit dem eigenen Pkw kommt, kann über die Internetseite vaihingen.parkplatzreservieren.de einen von sieben neuen Parkplätzen direkt am Bahnhofsgelände buchen.

„Wir wollen die Mobilitätswende vorantreiben. Das geht nicht alleine, sondern nur gemeinsam“, freut sich Dirk Rothenstein, Chef der S-Bahn Stuttgart, mit einer vernetzten Mobilität unter der App Mobility Stuttgart einen „perfekten individuellen Service für die gesamte Reisekette“ schaffen zu können. Die S-Bahn ist Kooperationspartner dieses DB-Pilotprojekts, das über 18 Monate laufen soll.

„Enormes Entwicklungspotenzial“

„Nach einer bundesweiten Analyse ist Vaihingen für das Pilotprojekt herausgekommen, weil es sich hier um einen Bahnhof handelt, der einerseits dezentral liegt, aber zugleich eine hohe Auslastung hat und enormes Entwicklungspotenzial besitzt“, sagt Philipp Henzgen, Leiter des DB-Nachhaltigkeitsprojekts Smart City. Über die Auswahl zeigte sich auch Bahnhofsmanager Nikolaus Hebding erfreut: „Vaihingen ist der richtige Standort für das Projekt. Mit 30 000 Reisenden pro Tag ist es heute schon ein bedeutender Pendlerbahnhof, der künftig als Regionalbahnhof noch wichtiger wird.“ Hebding blickt der Zeit entgegen, wenn ab dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember neben den S-Bahnen auch Fern- und Regionalzüge der Gäubahn im Stuttgarter Süden halten werden. Noch mehr Bahnkunden als bisher werden dann ausprobieren können, wie die von Hebding gepriesene „komfortable Tür-zu-Tür-Mobilität“ funktioniert.




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