Mundarttheater Stuttgart-Neugereut Theater um eine Senioren-WG

„Die Senioren-WG“ heißt das neue Stück, das das Neugereuter Theäterle derezit probt. Foto: Neugereuter Theäterle (z)
„Die Senioren-WG“ heißt das neue Stück, das das Neugereuter Theäterle derezit probt. Foto: Neugereuter Theäterle (z)

Das Neugereuter Theäterle erfreut großer Beliebtheit beim Publikum. Schon wird das nächste Mundartstück einstudiert: „Senioren WG“. Die Mitbewohnersuche sorgt für viele Lacher.

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Neugereut - Das Neugereuter Theäterle ist aktiv wie eh und je. Seit 1990 gibt es das schwäbische Mundarttheater schon, das sich über die vielen Jahre ein stattliches Stammpublikum erspielt hat: Seit 1990 haben mehr als 80 000 Zuschauer die Aufführungen des schwäbischen Mundarttheaters gesehen. „Wir sehen das vergangene Kulturjahr als erfolgreiches Jahr. Bei 26 Aufführungen besuchten uns 2173 Zuschauer. Die Mitgliederzahl hat sich um vier Personen auf 73 Mitglieder erhöht“, bilanziert Berthold Guth, Vorsitzender des Neugereuter Theäterle. Neue Mitspieler hätten sich leider nicht gemeldet. Dennoch wird fleißig geprobt und gespielt.

Das große Zuschauerinteresse ist Grund genug für die Theatermacher, auch im neuen Jahr wieder für Unterhaltung im Stadtteil zu sorgen. Das neue Stück, das derzeit einstudiert wird, heißt „Senioren-WG“. Die Komödie stammt aus der Feder von Joachim Grabbe. Regie führt Inka Bauer. Sie gefällt dem Vereinsvorsitzenden deshalb, weil es „seine Reize in der Art hat, wie sich Senioren zusammenfinden und eine Wohngemeinschaft gründen“.

Irrungen und Wirrungen

Darum geht es in „Senioren-WG“: Luise ist Witwe und lebt allein in ihrem Haus. Sie will weder verkaufen noch ins Altersheim oder zu ihrer Tochter ziehen. Beim Kaffeeklatsch mit ihrer Freundin Berta macht diese den Vorschlag, eine Wohngemeinschaft zu gründen. Per Inserat suchen sie weitere Senioren. Wie es der Zufall will, kommen ein Mann und eine Studentin als Mitbewohner in Frage. Diese Konstellation bringt allerlei Verwirrung in das bislang so biedere Rentnerdasein. Luise Ackermann wird von Ingrid Börmann gespielt, Berta Oswald wird verkörpert von Angelika Plein, Klara Breitling von Ines Laubert. Als Studentin Annika Brüderle tritt Silke Posselt auf und Karl Eisele, der Mann für alles, wird von Arnold Sauer gespielt.

Die Premiere der „Senioren-WG“ findet am 1. März um 20 Uhr statt . Weitere Vorstellungen gibt es am 2. März, 15 Uhr, am 16. März um 20 Uhr, am 30. März um 20 Uhr, am 13. April um 15 und 20 Uhr, am 27. April um 20 Uhr, am 4. Mai, um 15 und 20 Uhr, am 18. Mai um 20 Uhr, am 1. Juni um 20 Uhr sowie am 15. Juni um 15 und 20 Uhr. Spielort ist die Caritas Altenwohnanlage Haus St. Monika, Seeadlerstraße 7. Karten sind erhältlich unter der Telefonnummer 0711/ 535125, ausführliche Infos gibt es online unter www.neugereuter-theaeterle.de.

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