Museumsstück ruft Polizei auf den Plan Vermeintlicher Bombenfund

Vermeintlicher Bombenfund sorgt in Weissach für Aufregung Foto: Eibner-Pressefoto/Schueler/Eibner-Pressefoto
Vermeintlicher Bombenfund sorgt in Weissach für Aufregung Foto: Eibner-Pressefoto/Schueler/Eibner-Pressefoto

Mitarbeiter einer Firma finden in einem leerstehenden Mehrfamilienhaus in Weissach etwas, das wie eine Fliegerbombe aussieht. Der örtliche Heimatverein hilft beim „Entschärfen“ der Situation.

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Weissach - Nicht schlecht staunten Mitarbeiter einer Firma, die im Auftrag eines Wohnbauunternehmens am Donnerstagnachmittag gegen 16.30 Uhr die Garage eines leerstehenden Mehrfamilienhauses in der Hauptstraße öffneten.

In der Garage fanden sie auf einem Holzgestell eine 120 mal 35 Zentimeter große Fliegerbombe vor und alarmierten die Polizei. Daraufhin wurde die Hauptstraße sofort für den Verkehr gesperrt, und die Beamten verständigten den Kampfmittelbeseitigungsdienst. Die Spezialisten im Schutzanzug mussten dann allerdings doch nicht ausrücken: Schon nach einer ersten Begutachtung einiger Fotos, die die Kollegen vor Ort ihnen übermittelt hatten, gaben die Sprengstoffexperten Entwarnung.

Heimatverein meldet sich bei der Polizei

Wie Polizeipressesprecher Peter Widenhorn mitteilt, war der Grund für „das bissle Aufregung“ in Wahrheit ein originalgetreues, aber gänzlich harmloses Ausstellungsstück des örtlichen Heimatvereins. Es habe sich bei dem Exponat auch nicht um einen Blindgänger gehandelt, sagt Widenhorn auf Nachfrage. Allerdings bestehe der vermeintlich explosive Gegenstand aus der originalen Hülle, weswegen ein Laie das Stück durchaus für eine funktionstüchtige Bombe halten könnte.

Der Verein nutzt einen Teil der Garage als Lagerfläche. Einige Mitglieder hatten die Polizeiaktion mitbekommen und mitgeholfen, zur „Entschärfung“ der Situation beizutragen.(edi)




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