Corona-Krise Ex-Weltmeisterin Schwanitz für Olympia-Verschiebung auf 2024

Gewann Bronze in Torun im Kugelstoßen: Christina Schwanitz. Foto: Darko Vojinovic/AP/dpa Foto: dpa
Gewann Bronze in Torun im Kugelstoßen: Christina Schwanitz. Foto: Darko Vojinovic/AP/dpa

Die frühere Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz hat sich für eine erneute Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio bis ins Jahr 2024 ausgesprochen.

Torun - Die frühere Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz hat sich für eine erneute Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio bis ins Jahr 2024 ausgesprochen.

So könne man die Vier-Jahres-Periode wiederherstellen, sagte Schwanitz im Deutschlandfunk. "Dann hat die Welt Zeit, mit Corona zu leben. Und dann geht es nicht mehr um Angst, sondern dann geht es tatsächlich wieder um den Sport", sagte Schwanitz, die am Freitag Bronze bei der Hallen-EM geholt hatte. Die Sommerspiele in Paris (2024) und Los Angeles (2028) sollten laut Schwanitz entsprechend jeweils vier Jahre später abgehalten werden.

Schwanitz hatte zuletzt wiederholt ihre Vermutung geäußert, dass die Spiele in Tokio nicht ausgetragen werden können. Sollten sie doch stattfinden, "wird das nie so werden, wie ich das kennenlernen durfte". Die Skepsis vieler Menschen bei der Durchführung könne sie verstehen. "Corona ist ja kein Pappenstiel, das ist nicht bloß ein Husten und ein Schnupfen", sagte Schwanitz.

© dpa-infocom, dpa:210306-99-711363/3

Unsere Empfehlung für Sie