Nach drei Todesfällen LKA warnt vor psychoaktiven Drogen

Von SIR/dpa 

Sie werden in bunten Verpackungen unter den Namen Legal Highs oder Research Chemicals vor allem im Internet angeboten. Das LKA warnt nach drei Todesfällen in jüngster Zeit ausdrücklich vor dem Konsum solcher psychoaktiver Drogen.

Drei Menschen haben ihr Leben nach dem Konsum psychoaktiver Drogen gelassen. Foto: dpa
Drei Menschen haben ihr Leben nach dem Konsum psychoaktiver Drogen gelassen. Foto: dpa

Sie werden in bunten Verpackungen unter den Namen Legal Highs oder Research Chemicals vor allem im Internet angeboten. Das LKA warnt nach drei Todesfällen in jüngster Zeit ausdrücklich vor dem Konsum solcher psychoaktiver Drogen.

Stuttgart - Nach drei Todesfällen durch psychoaktive Suchtmittel warnt das Landeskriminalamt (LKA) ausdrücklich vor dem Konsum sogenannter Legal Highs oder Research Chemicals. In diesem Jahr starben daran zwei 29-Jährige, Ende vergangenen Jahres war ein Jugendlicher durch die Mittel zu Tode gekommen, wie Rechtsmediziner jetzt bestätigten. Die Verpackungen seien oft bunt und reißerisch aufgemacht, machte das LKA am Mittwoch in Stuttgart deutlich. Das Risiko werde verharmlost. Der Konsum der psychoaktiven Substanzen könne zu intensiven Wahnvorstellungen mit verheerenden Folgen führen.

Wegen der vergleichsweise leichten Verfügbarkeit über das Internet boome der Handel mit den Drogen. In Deutschland seien weit mehr als 100 Substanzen im Umlauf, die laut LKA-Sprecherin entweder nach dem Betäubungsmittelgesetz oder nach dem Arzneimittelgesetz verboten sind. Es gebe immer wieder neue Mischungen gebe, die dann erst ins Betäubungsmittelgesetz aufgenommen werden müssten. Es würde die Arbeit deutlich erleichtern, wenn künftig ganze Stoffgruppen in das Gesetz aufgenommen würden, statt einzelner Substanzen.

 




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