Nach Hymnen-Vorfall auf Hawaii Petkovic relativiert: „Nicht das Schlimmste, das mir je passiert ist“

Bei der deutschen Nationalhymne während des Tennis-Fed-Cup auf Hawaii kommt es zu einem Zwischenfall. Foto: dpa
Bei der deutschen Nationalhymne während des Tennis-Fed-Cup auf Hawaii kommt es zu einem Zwischenfall. Foto: dpa

Der Nationalhymnen-Vorfall beim Tennis-Fed-Cup auf Hawaii hat für reichlich Wirbel gesorgt. Andrea Petkovic hat ihre eigene Aussage nun relativiert.

Lahaina - Andrea Petkovic hat ihre emotionale Reaktion nach der Hymnen-Panne vor dem Fed-Cup-Spiel in den USA relativiert. „Das Ganze passierte unmittelbar vor meinem Match. Wir waren vor allem überrumpelt&fassungslos und wussten nicht, wie wir reagieren sollten“, schrieb die deutsche Tennisspielerin am Sonntag auf Hawaii.

Im Anschluss an ihre Niederlage gegen Alison Riske zum Auftakt der Erstrunden-Partie sei sie darauf angesprochen worden, dass ein Sänger bei der Nationalhymne die erste Strophe des Deutschlandliedes vorgetragen hatte. „Das erklärt die emotionale Ausdrucksweise vielleicht etwas besser.“

Petkovic hatte unter anderem gesagt, dass die Geschehnisse, „mit Abstand das Schlimmste, was mir jemals passiert ist in meinem Leben“ waren. Dazu sagte sie nun „mit Abstand und etwas mehr Rationalität“: „Es ist nicht das Schlimmste, das mir im Leben je passiert ist. Aber es ist das Schlimmste, das mir in meinem Fed Cup Leben passiert ist.“ Dass sie bereits um 6.20 Uhr Ortszeit nun ihre Reaktion in sozialen Netzwerken veröffentlichte, kommentierte sie auf Nachfrage eines Fans mit dem Hinweis: „JET LAG“.

Nach dem ersten Tag lagen die deutschen Damen mit 0:1 hinten, zudem drohte nach dem Abbruch der Partie von Julia Görges gegen Coco Vandeweghe beim Stand von 3:6, 1:3 am Sonntag das schnelle 0:2.

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