Nach Sondierungsgesprächen SPD, Grüne und FDP wollen Mindestlohn auf zwölf Euro erhöhen

Robert Habeck, Annalena Baerbock,  Olaf Scholz und Christian Lindner (v.l.) Foto: dpa/Kay Nietfeld
Robert Habeck, Annalena Baerbock, Olaf Scholz und Christian Lindner (v.l.) Foto: dpa/Kay Nietfeld

Derzeit liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 9,60 Euro pro Stunde. Nach den Sondierungsgesprächen teilen SPD, Grüne und FDP mit, ihn auf zwölf Euro anheben zu wollen.

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Berlin - SPD, Grüne und FDP wollen den gesetzlichen Mindestlohn auf zwölf Euro anheben. „Wir werden den gesetzlichen Mindestlohn im ersten Jahr in einer einmaligen Anpassung auf zwölf Euro pro Stunde erhöhen“, heißt es in einem am Freitag vorgelegten gemeinsamen Papier der drei Parteien zu den Ergebnissen der Sondierungen. „Im Anschluss daran wird die Mindestlohnkommission über die etwaigen weiteren Erhöhungsschritte befinden“, heißt es dazu weiter.

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Der derzeit geltende Mindestlohn liegt bei 9,60 Euro pro Stunde. Vor den Sondierungsgesprächen zu einer möglichen Regierungsbildung galt er als eines der schwierigen Themen in den Beratungen zwischen SPD, Grünen und FDP.

Dem Papier zufolge planen die drei Parteien auch Verbesserungen bei Mini-und Midijobs. Hürden, die eine Aufnahme versicherungspflichtiger Beschäftigung erschweren, wollen sie den Plänen zufolge abbauen. Die Minijob-Grenze soll entsprechend der geplanten Anhebung des Mindestlohns auf 520 Euro steigen. Derzeit liegt sie bei 450 Euro.




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