Nach Tod von Ted Herold Brandexperten ermitteln vor Ort

Was geschah am Samstagabend in Dortmund? Foto: dpa/Markus Wüllner
Was geschah am Samstagabend in Dortmund? Foto: dpa/Markus Wüllner

Ermittler suchen weiter nach der Ursache des tödlichen Wohnungsbrands in Dortmund, bei dem Ted Herold und seine Frau ums Leben gekommen sind.

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Dortmund - Nach dem Tod des Rock’n’Roll-Musikers Ted Herolds und seiner Frau suchen Ermittler weiter nach der Ursache des tödlichen Wohnungsbrands. Am Montag sei die Polizei erneut vor Ort in dem Zweifamilienhaus in Dortmund gewesen, zudem erwarte man Brandsachverständige, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag. Es müsse geklärt werden, „ob ein technischer Defekt im Bereich einer Stereoanlage oder ein fahrlässiger Umgang mit einer offenen Flamme“ den Brand verursachten. Es gebe keinen Hinweis auf ein Fremdverschulden.

Am Samstagabend war der Musiker, der eigentlich Harald Schubring hieß, bei dem Wohnungsbrand ums Leben gekommen. Mit dem 79-Jährigen, der seinen Fans als „deutscher Elvis“ gilt, starb dessen 48-jährige Ehefrau. Herolds Schwiegereltern, die im Erdgeschoss des Hauses wohnten, waren mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Sie hatten zuvor die Feuerwehr alarmiert. Weitere Personen lebten laut Staatsanwaltschaft nicht in dem Haus.

Ted Herold feierte in den 50er Jahren mit Hits wie „So schön ist nur die allererste Liebe“, „Hula Rock“ oder „Moonlight“ große Erfolge. Er hatte auch einige Jahre lang deutsche Cover-Versionen von Elvis Presley zum Besten gegeben. Ende der 60er war es deutlich ruhiger um den Musiker geworden. Udo Lindenberg holte ihn in den 70ern dann zurück auf die Bühne, eine zweite Karriere begann. 2016 nahm Ted Herold endgültig Abschied vom Musik-Business.




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