Nach tödlichem Helikopterabsturz Kobe Bryant posthum in Hall of Fame aufgenommen

Von red/SID 

Der fünfmalige NBA-Champion Kobe Bryant ist nach seinem tödlichen Helikopterabsturz in die Basketball Hall of Fame aufgenommen worden. Die Aufnahmezeremonie ist derzeit für den 29. August vorgesehen.

Kobe Bryant war bei einem Helikopterabsturz im Januar ums Leben gekommen. Foto: picture alliance/dpa/Larry W. Smith
Kobe Bryant war bei einem Helikopterabsturz im Januar ums Leben gekommen. Foto: picture alliance/dpa/Larry W. Smith

Springfield - Gut zehn Wochen nach seinem tödlichen Helikopterabsturz ist der fünfmalige NBA-Champion Kobe Bryant in die Basketball Hall of Fame aufgenommen worden. „Er war einer der Größten, die jemals das Parkett betreten haben“, hieß es am Samstag in der offiziellen Begründung über die Klubikone der Los Angeles Lakers. Die Aufnahmezeremonie ist derzeit für den 29. August im Hauptquartier der Ruhmeshalle in Springfield/Massachusetts vorgesehen.

Die Nominierung kann traditionell frühestens drei Jahre nach dem Karriereende erfolgen, Bryant hatte nach der Saison 2015/16 aufgehört. Mit 33.643 Punkten belegt er Rang vier in der „ewigen“ Rangliste der NBA. „Wir gratulieren Kobe Bryant posthum“, teilte die Hall of Fame mit.

Ehefrau bezeichnet Aufnahme als große Ehre

Bryants Ehefrau Vanessa bezeichnete die Aufnahme als einen der größten Erfolge ihres Mannes. „Das ist eine unglaubliche Ehre, wir sind sehr stolz auf ihn“, sagte Vanessa Bryant bei ESPN: „Jede einzelne Leistung, die er als Sportler erreicht hat, war ein kleiner Schritt auf dem Weg hierhin.“

Lakers-Besitzerin Jeanie Buss würdigte in einem Statement Bryants Fähigkeiten, Moral und Entschlossenheit: „Diese Qualitäten haben Kobe geholfen, uns zu fünf Meisterschaften zu führen - und haben ihn nun in die Hall of Fame gebracht, wo er mit den Größten versammelt ist, die dieses Spiel jemals gespielt haben. Niemand verdient es mehr.“

Neben dem 18-maligen Allstar Bryant (41), der am 26. Januar gemeinsam mit seiner Tochter Gianna (13) tödlich verunglückt war, wurden weitere große Namen aufgenommen. Dazu gehören Tim Duncan, fünfmal Meister mit den San Antonio Spurs, Kevin Garnett sowie Tamika Catchings, die mit den USA viermal Olympiasiegerin wurde.