Nach Verweilverbot am Max-Eyth-See Partyankündigung für Killesberg

Am Max-Eyth-See war vergangene Woche kein Feiern möglich. Foto: Lichtgut/Julian Rettig
Am Max-Eyth-See war vergangene Woche kein Feiern möglich. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Vergangenes Wochenende hatte die Stadt Partys am Max-Eyth-See unterbunden, um die Nachtruhe der Anwohner zu schützen. Weichen die Partygrüppchen nun an andere Orte aus?

Lokales: Christine Bilger (ceb)
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Stuttgart - Nach mehreren Wochenenden, an denen die Anwohner in Mühlhausen vom Partylärm am Max-Eyth-See geplagt worden waren, griff die Stadt durch: Sie verhängte ein Verweilverbot für die Grünflächen des Naherholungsgebiets. Dort blieb es ruhig, doch auf der Social-Media-Plattform Tiktok wurde eilends zum Feiern an anderen Orten eingeladen, zum Beispiel an den Eckensee. Auch dieses Wochenende stehen auf Tiktok wieder Anregungen zu Treffen an anderen Orten.

So soll, wer Lust auf eine Party habe, in den Killesbergpark kommen. Die Einladung richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren, Alkohol und Musikboxen sollen sie mitbringen. Wer dahinter steckt, ist nicht bekannt. Das Ordnungsamt und die Polizei wissen auch von der Einladung. Bei der Polizei geht man zunächst davon aus, dass nicht allzu viel los sein werde. Es seien schon am vergangenen Wochenende Aufrufe im Umlauf gewesen, zum Killesberg zu kommen, das habe keinen großen Andrang ergeben. Die Polizei sei am Killesberg präsent, auch im Park sind Streifen unterwegs, sagte ein Polizeisprecher. Auch der städtische Vollzugsdienst werde dort sein, so ein Sprecher der Stadt.

Bei den Partys am Max-Eyth-See war – ähnlich wie bei den Treffen im Sommer auf dem Marienplatz und am Feuersee – sehr viel Müll zurückgeblieben, auch zerdepperte Flaschen. Außerdem beschwerten sich Anwohnerinnen und Anwohner über den Partylärm. Das Naherholungsgebiet wurde am vergangenen Wochenende ausgeleuchtet, schon an den Haltestellen der Stadtbahn wiesen Beamtinnen und Beamte auf das Verweilverbot hin. An den Zugängen zu den Wiesen, auf denen in den Wochen zuvor gefeiert worden war, standen ebenfalls Polizistinnen und Polizisten.




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