Nachhaltigkeits-Challenge der SWE WG muss eine Woche auf Fleisch und Fisch verzichten

Die dritte Woche der SWE Nachhaltigkeits-Challenge stand unter dem Motto Fleischverzicht. Für einige WG-Bewohner war das ein Heimspiel, für andere eine Herausforderung. Welche Erkenntnisse die WG diese Woche gewonnen hat und wie sie sich bei der Challenge geschlagen hat, sehen Sie in der ES-TV Videodokumentation.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Kreis Esslingen - Die sieben Mitbewohner einer Wendlinger WG standen diese Woche vor der Aufgabe eine Woche lang auf Fleischprodukte zu verzichten. Keine allzugroße Herausforderung, meint Mitbewohner Max gleich zu Beginn, als er die Woche mit einer vegetarischen Kochsession einleitet.

Pflanzliche Brotaufstriche statt Lyoner

Die WG habe ohnehin einen bewussten Fleischkonsum. Auf dem Speiseplan steht ein vegetarischer Gemüseauflauf mit Feta, dazu gibt es Vegi-Sticks und Salat. Mit dem Abendessen sei auch die gesamte Bandbreite an Kohlenhydraten, Vitaminen und Proteinen abgedeckt ergänzt Mitbewohner Patrick.Während die beiden kochen, prüft Mitbewohnerin Anne den Kühlschrank und die Vorratskammer der WG, sie ist zufrieden, anstelle von Fleischprodukten sind pflanzliche Brotaufstriche und Tofu eingezogen. Nur ein bisschen Thunfisch und eine Dose Ravioli musste Anne noch konfiszieren.

Lesen Sie aus unserem Angebot: Gewinn durch Verzicht

Klimaschutz durch vegetarische Ernährung

Die Ernährung spielt eine große Rolle beim Klimaschutz. Mit dem Verzicht auf Fleisch und dem Kauf von regionalen Produkten lässt sich der eigene CO2-Fußabdruck relativ leicht verringern. Rein rechnerisch verursacht jede Person in Deutschland pro Jahr 11 Tonnen CO2, durch die Umstellung auf eine vegetarische Ernährung ließe sich pro Person und pro Jahr eine Tonne CO2 einsparen.

Und wie war die Woche für die WG Mitbewohner? Für Max gab es nur wenige Male Abstriche, beispielsweise bei der veganen Bolognese, da habe dann doch der echte Fleischgeschmack gefehlt, davon abgesehen sei die vegetarische Ernährung aber ganz gut machbar. Mitbewohnerin Ria wurde durch die Challenge bewusst, dass sie im Alltag mehr Fleisch konsumiert als sie bisher wahrgenommen hatte. Sie habe durch die Challenge gelernt, dass sie auch öfter mal auf Fleisch verzichten kann.

30 Kilogramm CO2 eingespart

Dass in der WG bereits vier Vegetarier leben war eine große Hilfe, denn so gab es viele gute Rezeptideen und Vorschläge, an denen sich die Fleischesser orientieren konnten. Am Ende der Woche hat die WG durch die vegetarische Ernährung insgesamt etwa 30 Kilogramm CO2 eingespart.

Lesen Sie aus unserem Angebot: Vier Aufgaben im Zeichen des Klimaschutzes – WG darf eine Woche lang keine elektronischen Medien benutzen

Lesen Sie aus unserem Angebot: WG darf eine Woche nur Leitungswasser trinken




Unsere Empfehlung für Sie