Nachtleben in Stuttgart Was ist dran am Clubsterben?

Von Laura Hornberger 

Immer wieder ist in Stuttgart von einem Clubsterben die Rede. Zuletzt hat sich der Keller Klub aus dem Stuttgart Nachtleben verabschiedet. Ist die Clubszene auf dem Rückzug? Unser Redakteur gibt im Video Antworten.

Stuttgart - Nach 13 Jahren haben die Betreiber Ende Januar das endgültige Aus für den Keller Klub im Stuttgarter Nachtleben verkündet. Knapp ein Jahr zuvor schlossen auch die Clubs Tonstudio und Muttermilch ihre Türen. Gefühlt geben somit immer mehr kulturelle Einrichtungen ihren Platz im Stuttgarter Nachtleben auf. Die Zahlen der Gewerbe und Gaststättenbehörde beweisen jedoch das Gegenteil. Laut Statistik hat es noch nie eine höhere Anzahl an Clubs in der Stuttgarter Innenstadt gegeben.

Probleme der Clubbetreiber

Trotzdem haben Clubbetreiber derzeit mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen. Aufgrund von Anwohnerbeschwerden wurde jüngst wieder die Sperrstunde im Bereich des Josef-Hirn-Platz eingeführt. Sie schränkt das Nachtleben ein. Clubs, Bars und Kneipen müssen unter der Woche um 3 Uhr und am Wochenende um 5 Uhr schließen. Im Ice Café Adria eskalierte der Konflikt zwischen Anwohner und Clubbetreiber so sehr, dass es zu Anschlägen mit Buttersäure kam – daraufhin machte das Ice Café Adria nach nur 14 Monaten dicht.

Woher der Mythos des Clubssterbens in Stuttgart kommt und ob ein Nachtbürgermeister die Probleme lösen könnte, erzählt Online-Redakteur Sascha Maier im Video.

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