Nahost-Konflikt Raketen schlagen in Regierungsviertel in Bagdad ein

Von red/afp 

Die Welt atmet ob der friedlichen Töne von Donald Trump in Richtung Iran auf, doch am Mittwochabend gibt es erneut zwei Explosionen in Bagdad, der Hauptstadt des Nachbarlands Irak.

In Bagdad sind zwei Raketen niedergegangen. Niemand wurde dabei verletzt. (Symbolbild) Foto: dpa/Zhang Miao
In Bagdad sind zwei Raketen niedergegangen. Niemand wurde dabei verletzt. (Symbolbild) Foto: dpa/Zhang Miao

Bagdad - Im Regierungsviertel der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Mittwochabend zwei Raketen eingeschlagen. Das bestätigten Sicherheitskreise der Nachrichtenagentur AFP. Zuvor waren zwei laute Detonationen und anschließend Sirenen zu hören. Der Angriff erfolgte knapp 24 Stunden, nachdem der Iran zwei Stützpunkte internationaler Truppen im Irak mit Raketen beschossen hatte. Bei den Angriffen war niemand verletzt worden.

Bei den Angriffen auf die Militärbasen handelte es sich um eine Vergeltungsmaßnahme des Iran für die gezielte Tötung des ranghohen iranischen Generals Kassem Soleimani durch die USA am vergangenen Freitag in Bagdad. Neben Soleimani war dabei auch der stellvertretende Anführer der Vizechef der pro-iranischen Hasched-al-Schaabi-Milizen, Abu Mehdi al-Muhandis, getötet worden. Die Milizen werden von den USA für Angriffe auf die US-Botschaft in Bagdad sowie US-Militärs im Irak verantwortlich gemacht. Am Mittwoch hatten sie mit Vergeltungsangriffen für al-Muhandis Tod gedroht.




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