Anzeige Natur- und Umweltschutz Trotz Coronavirus: Gemeinsam sind wir stark

Von red 

Das Coronavirus verändert unser Leben. Doch die Krise setzt auch Kräfte frei. Beim BUND Stuttgart melden sich immer mehr Menschen, die ihre freie Zeit künftig sinnvoll nutzen möchten. So wie Jutta, Theresa und Uli.

Jutta setzt sich für Stadtnatur und den Schutz von Schmetterlingen in Stuttgart ein.  Foto: Angela Koch / BUND BW 9 Bilder
Jutta setzt sich für Stadtnatur und den Schutz von Schmetterlingen in Stuttgart ein. Foto: Angela Koch / BUND BW

Schmetterlinge beobachten, Kleidertauschpartys oder Klimaschutz-Aktionen – die Palette an Mitmach-Möglichkeiten beim BUND ist groß. Dass sich Naturschutz in der Stadt lohnt, kann die BUND-Aktive Jutta Schneider-Rapp nur bestätigen. Alle zwei Wochen im Sommerhalbjahr beobachtet, zählt und dokumentiert sie mit anderen Aktiven Schmetterlinge. „Wir laufen immer denselben 200 Meter langen Zickzack-Kurs durch die Wiese und schauen links und rechts nach Faltern. Schmetterlinge sind wunderschön. Ich beobachte sie einfach gerne“, sagt die 56-Jährige. „Die Ergebnisse dieser Kartierungen helfen uns besser zu verstehen, welche Probleme es für Falter gibt und wie wir sie besser schützen können.“

Raum für eigene Ideen

Der BUND Kreisverband Stuttgart gehört wie viele weitere lokale BUND-Gruppen zum Landesverband Baden-Württemberg, der sich seit über 55 Jahren für den Erhalt einer lebenswerten Zukunft, reine Luft, sauberes Wasser, für Klima- oder Artenschutz einsetzt.

Nicht nur in der Metropolregion Stuttgart, sondern in ganz Baden-Württemberg sind Tausende ehrenamtliche Helfer und Helferinnen jedes Jahr mit über 400.000 freiwilligen Arbeitsstunden im Einsatz. Dabei können die Aktiven ihre Stärken einbringen. „Das Tolle beim BUND Stuttgart ist, dass Neue einerseits mit Ideen und Begeisterung viel Raum bekommen, andererseits durch die Hauptamtlichen auch wirklich gut betreut werden“, sagt BUND-Aktive Jutta Schneider-Rapp.

Aktiv in Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Nachhaltiger leben und die Welt ein Stückchen besser machen, das hat Theresa Thiemeier angetrieben, als sie zum BUND kam. „Das Schöne an Repair-Cafés, Kleidertauschpartys & Co. ist, dass sie nicht nur besser für die Umwelt sind, sondern auch Gemeinschaft fördern und Spaß machen“, findet die 31-Jährige. „Unsere Kleidertauschpartys sind zu richtigen kleinen Festivals geworden. Manchmal spielen Livebands, wir essen gemeinsam im Grünen. Dann gibt es immer noch ein Quiz zu Fast Fashion und die Folgen. Die Menschen sollen eine schöne Erfahrung mit nach Hause nehmen und nebenbei lernen, wie man die Halbwertszeit von Klamotten verlängern kann“, so Theresa.

Überall, landauf und landab, auf kommunaler bis hin zur Landesebene, bewegen der BUND und seine Aktiven einiges für eine gute Natur- und Umweltschutzpolitik. So wie Uli Schmidt, der Aktionen mitorganisiert und Druck auf politische Entscheidungsträger ausübt, sich für weniger Autos in der Stadt starkmacht und für den Klimaschutz einsetzt: “Klimaschutz ist einfach zu wichtig. Der Fortbestand der Menschen und der ganzen Natur hängt davon ab“, so der 59-Jährige.

Gemeinsam sind wir stark

Auch wenn die Zusammenarbeit über digitale Plattformen derzeit gut klappt, freuen sich Jutta, Theresa und Uli wieder auf die Zeit nach Corona: „Mittlerweile sind wir zu einer Gemeinschaft zusammen gewachsen. Es macht Spaß, sich zu treffen und an guten Ideen und Visionen zusammenzuarbeiten und etwas zu verändern. Wir freuen uns auf neue Aktive und Mitglieder. Sie sind der Motor für Veränderung. Sie machen uns stark, politisch unabhängig und glaubwürdig. Meldet Euch!“

 




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