Neue Firma in Rommelshausen Das neue Domizil kommt gut an

Von Harald Beck 

Mit leichter, pandemiebedingter Verspätung ist die Zentrale der Firma Kälte-Fischer in den Neubau in Kernen eingezogen. Rund 30 Millionen Euro hat das Gebäude auf dem ehemaligen Rüsch-Gelände in Rommelshausen gekostet.

Von Untertürkheim nach Kernen: Die  Firma Kälte-Fischer residiert seit einigen Tagen in ihrer neuen Hauptniederlassung in Rommelshausen. Foto: Patricia Sigerist
Von Untertürkheim nach Kernen: Die Firma Kälte-Fischer residiert seit einigen Tagen in ihrer neuen Hauptniederlassung in Rommelshausen. Foto: Patricia Sigerist

Rommelshausen - Corona hat zwar den Umzug um gut zweieinhalb Monate verschoben, aber jetzt ist es soweit: Die Firma Kälte-Fischer residiert seit vergangener Woche in ihrer neuen Hauptniederlassung in Rommelshausen. Das rund 30 Millionen teure Firmengebäude ist an der Waiblinger Straße – vis-á-vis der S-Bahn-Haltestelle auf dem ehemaligen Rüsch-Areal – der markanteste Bau und prägt nunmehr von Waiblingen kommend Kernens nordwestlichen Ortseingang mit.

„Wir sind happy“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens, Veit Scholl, kurz und bündig. Beim Einzug in die neue Firmenzentrale in Rommelshausen habe alles wie am Schnürchen geklappt. „Das ist richtig generalstabsmäßig abgelaufen.“

Kälte-Fischer, hat den eigenen Hauptsitz von Untertürkheim nach Kernen verlagert

Dass am Ende alles so geklappt hat, und dass die Firmenzentrale quasi binnen eines Tages wieder komplett einsatzfähig gewesen ist, das war natürlich alles andere als selbstverständlich. Schließlich hingen am Umzug nicht nur die direkten Arbeitsplätze der 110 Mitarbeiter, die nun in Rommelshausen im nagelneuen Ambiente residieren, sondern, so betont Veit Scholl, „auch unsere ganzen Serverlandschaften“.

Die Firma Fischer Kälte-Klima, in der Regel kurz als Kälte-Fischer bekannt, hat mit dem Umzug den eigenen Hauptsitz von Untertürkheim nach Kernen verlagert. Insgesamt hat das Unternehmen mit Schwerpunkt Klima- und Kältetechnik bundesweit zehn Niederlassungen mit derzeit knapp 400 Mitarbeitern in Deutschland. Dazu kommen nochmals sechs Standorte in der Schweiz und ein weiterer in Dänemark.

Das Bauprojekt auf dem ehemaligen Areal des Medizintechnikherstellers Rüsch sei für seine Firma eine Jahrhundertinvestition, hatte Veit Scholl schon während der Bauzeit gesagt und sich darauf gefreut, dass die Mitarbeiter dort künftig wohl mit die schönsten Büros in der gesamten Region Stuttgart zur Verfügung hätten. Exakt dieser Erwartung entsprächen nun die ersten Reaktionen der Kälte-Fischer-Belegschaft, sagt der Firmenchef nach einer Woche in den neuen Räumen: „Alle fühlen sich in Rommelshausen pudelwohl.“

Irgendwann soll es eine Feier geben

Eines allerdings wird ihnen und denen, die sich für das eindrucksvolle neue Gebäude interessieren, angesichts der pandemiebedingten Rahmenbedingen in absehbarer Zeit noch nicht geboten werden: Ein größeres Einweihungsfest – in welcher Art auch immer gefeiert – müsse noch bis auf Weiteres warten. Klar werde es irgendwann eine Feier geben, aber da könne man in der momentanen Situation noch nichts Genaues ankündigen, sagt Scholl – und das Unternehme wolle schon gar keine möglicherweise nicht einlösbaren Erwartungen wecken.

Völlig vollendet seien die Bauarbeiten am neuen Firmenhauptsitz in Kernen mit dem Einzug natürlich auch noch nicht, berichtet Veit Scholl weiter. „Im Gebäude sind wir an einigen Stellen noch lange nicht komplett fertig.“ Und auch im Außenbereich gibt es offenkundig noch einiges zu tun am neuen Prunkstück der Firma Kälte-Fischer: Die gesamte Baumpflanzung steht beispielsweise erst im Lauf des Herbstes an.

Mehr als 30 Jahre lang hat das Unternehmen seine Zentrale in Stuttgart-Untertürkheim gehabt. Das neue Domizil im sieben Kilometer entfernten Rommelshausen umfasst nun rund 4000 Quadratmeter Büro- sowie etwa 7500 Quadratmeter Produktionsfläche, verteilt auf ein Verwaltungsgebäude und einen zweiten Bau, in dem Werkstatt und Lager untergebracht sind. Kälte-Fischer verfüge hier in Kernen nun über modernste Infrastruktur, freut sich Scholl: „Das sind ideale Produktions- und Arbeitsbedingungen.“




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