Neue Serien bei Netflix, Amazon Prime & Co. „House of Cards“ in lustig: „Graves“

Ludwigsburg: Philipp Obergassner (pho)
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Wer kennt das nicht? Man war früher Präsident der Vereinigten Staaten, ist aber viel zu früh in den Ruhestand gegangen und muss sich noch jahrelang fragen, ob man in seiner Amtszeit denn auch alles richtig gemacht hat.

So geht es zumindest Richard Graves in der neuen Politcomedy-Serie „Graves“. Gespielt von Nick Nolte, beginnt Graves, zwanzig Jahre nach seiner Zeit als US-Präsident zusammen mit seinem Assistenten Isaiah Miller (Skylar Astin), die Fehler seiner beiden Amtszeiten auszubügeln. Und als ob das nicht schon genug Stress wäre, entwickelt nun auch noch seine Frau Margaret (Sela Ward) politische Ambitionen und sein Sohn Jeremy (Chris Lowell) kehrt als Soldat aus dem Afghanistan-Einsatz zurück und sucht nun den Sinn des Lebens.

Wen das jetzt ein wenig an die Clintons erinnert: Das ist durchaus beabsichtigt. Hinter der Comedy-Serie steht Joshua Michael Stern, der alle zehn Episoden der ersten Staffel geschrieben hat. Der Variety sagte Stern, der Charakter von Graves sei eine „Zusammensetzung“ aus Lyndon B. Johnson, Reagan, Bush und Clinton. Wer den Trailer sieht, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier auch Donald Trump persifliert wird:

Die Serie ist auf dem amerikanischen Streaming-Portal Epix am 16. Oktober 2016 gestartet – und damit mitten in der Hochphase des US-Präsidentschaftswahlkampfs. Nick Nolte hat über diesen Zusammenhang folgendes gesagt: „Ich weiß nicht, was ich mit dieser Wahl anfangen soll. Ich glaube, es ist eine sehr wichtige Wahl. Ich glaube jedoch nicht, dass ich die Wahlen jemals unter solchen Umständen erlebt habe. Also hoffe ich, dass die Serie ein wenig Erleichterung in die Sache bringt.“




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