Neuer Club für den Torwart des TVB Stuttgart Jetzt ist es amtlich: Johannes Bitter zurück nach Hamburg

Seine Zukunft liegt in Hamburg: Nationaltorwart Johannes Bitter. Foto: Baumann
Seine Zukunft liegt in Hamburg: Nationaltorwart Johannes Bitter. Foto: Baumann

Die Anzeichen hatten sich schon lange verdichtet, jetzt ist der Wechsel perfekt: Johannes Bitter von Handball-Bundesligist TVB Stuttgart wird am Saisonende zum HSV Hamburg zurückkehren. Für den 38-Jährigen schließt sich der Kreis.

Sport: Jürgen Frey (jüf)
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Stuttgart/Hamburg - Was unsere Redaktion bereits am 20. Januar vermeldet hatte, ist nun amtlich: Handball-Nationaltorhüter Johannes Bitter vom TVB Stuttgart kehrt am Saisonende zum HSV Hamburg zurück. Wie der Zweitligist am Montag mitteilte, steht der 38-Jährige in der Saison 2021/22 wieder zwischen den Pfosten des aktuellen Tabellenführers.

Thulin kommt für Bitter

Bitter hatte schon von 2007 bis 2016 in der Hansestadt gespielt, wo seine drei Söhne nach wie vor leben. Nach der Insolvenz des alten HSV Hamburg schloss sich der Weltmeister von 2007 dem TVB Stuttgart an, der als Nachfolger bereits Tobias Thulin vom SC Magdeburg verpflichtet hat.

Aus unserem Plus-Angebot: Bitter zieht es im Sommer zurück nach Hamburg

„Natürlich wäre er ein perfekter Führungsspieler für unser junges Team, so dass wir unseren Hut einfach mal in den Ring geworfen haben“, hatte HSV-Geschäftsführer Sebastian Frecke in der vergangenen Woche gesagt. Auch der FC Barcelona hatte bei Bitter angeklopft, allerdings nur für ein Übergangsjahr.

Erfolge mit Jansen

Bitter, der in Hamburg mittelfristig auch in der Sportlichen Leitung tätig sein soll, hat mit dem aktuellen HSV-Trainer Torsten Jansen nicht nur gemeinsam bei der Heim-WM 2007 Gold geholt. Die beiden triumphierten mit den Hamburgern auch 2010 im DHB-Pokal, gewannen 2011 die deutsche Meisterschaft und 2013 die Champions League. Trainer war jeweils Martin Schwalb, der derzeit den Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen betreut. Der HSV-Vizepräsident wird zur kommenden Saison wieder in das operative Geschäft bei den Hanseaten einsteigen und seinen Trainer-Job in Mannheim aufgeben.

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