Neues Album von Duan Wasi Wie würde ein Porsche klingen, wenn er Musik wäre?

Duan Wasi war für sein Musikprojekt viel im Porsche-Museum unterwegs Foto: privat
Duan Wasi war für sein Musikprojekt viel im Porsche-Museum unterwegs Foto: privat

Lang war es still um Wasilios Ntuanoglu, aka Duan Wasi. Jetzt meldet sich der frühere kreative Kopf der Stuttgarter HipHop-Kombo „Massive Töne“ mit einem neuen Album zurück.

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Stuttgart - Wasilios Ntuanoglu, besser bekannt als Duan Wasi, ist Hip-Hop-Künstler. Berühmt wurde der gebürtige Feuerbacher in den 1990er Jahren mit der Gruppe „Massive Töne“, die er im Jahr 2000 verließ. Neue Wege wollte er einschlagen und tat dies auch.

Am Mittwoch kommt sein neues Album auf den Markt. Duan Wasi gibt darin unter anderem die Antwort auf die Frage, „wie klingt ein Porsche, wenn er Musik wäre?“

Für den Musiker ist dies ein Perspektivwechsel, denn er sagt selbst von sich, dass er kein Autofan ist. „Mein Blick liegt eher auf dem Wesen des technischen Objektes, der Historie und dem ikonischen Design, das mich als solches anspricht“, erklärt er.

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Musikvideo aus dem Porsche-Museum

Seine Herangehensweise an das Projekt war nahezu wissenschaftlich: Im Rahmen der Produktion hat Duan Wasi die Werkstatt des Porsche-Museums besucht. Dort konnte er die Grundlagen legen und verschiedene Klangelemente des Le Mans-Fahrzeugs 911 GT3 RSR (Typ 996) einfangen. „Ich habe zunächst auditive Äquivalente für Begriffe wie Druck, Form, Dynamik, Tempo oder Rotation gesucht“, sagt Duan Wasi. „Während die perkussiven Elemente klar ausgearbeitet sind, sodass Geschwindigkeit und Tempo deutlich zum Ausdruck kommen, werden andere Motive lediglich angedeutet. Auf den Hörer wirken sie wie Schnappschüsse.“

Abgerundet wird das musikalische Konzept durch eine aufwendig inszenierte Videosequenz. Der international tätige Fotograf und Filmer Mathias David begleitete den Künstler. Das Porsche-Museum ist zentraler Ort des Geschehens und die futuristische Architektur des Gebäudes Teil des visuellen Konzepts. Für einzelne Clip-Sequenzen wurden Originalaufnahmen der Rennen von Le Mans aus dem historischen Porsche-Bildarchiv verwendet.




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