Olympische Spiele in Tokio Fackellauf soll in Fukushima starten – Jubeln verboten

Der Fackellauf war im Zuge der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr genauso wie die Sommerspiele abgesagt worden. Foto: imago images/ANE Edition/Markos Chouzouris
Der Fackellauf war im Zuge der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr genauso wie die Sommerspiele abgesagt worden. Foto: imago images/ANE Edition/Markos Chouzouris

Am 25. März soll in Fukushima der Fackellauf im Vorfeld der Olympischen Spiele in Tokio starten. Zuschauer am Straßenrand sind zwar erlaubt, anfeuern sollen sie die Läufer wegen Corona aber nicht.

Tokio - Der Fackellauf im Vorfeld der Olympischen Spiele in Tokio soll am 25. März in Fukushima starten, könnte jedoch im Fall von übermäßigen Menschenansammlungen entlang der Route auch ausgesetzt werden. Dies sehen eine Reihe von Maßnahmen gegen eine Ausbreitung des Coronavirus vor, wie die Organisatoren am Donnerstag bekanntgaben. Zuschauer werden ermuntert, den 121 Tage dauernden Fackellauf live im Internet zu verfolgen. Solange es nicht zu Überfüllungen komme, könnten die Bürger nahe ihrer Häuser zwar auch mit Masken vom Straßenrand aus zuschauen, hieß es. Doch sollen die Zuschauer lediglich klatschen, die Läufer aber nicht laut anfeuern.

Der Fackellauf war im Zuge der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr genauso wie die Sommerspiele abgesagt worden. Die Olympischen Spiele und Paralympics werden nun vom 23. Juli bis zum 8. August 2021 ausgetragen. Alle 47 Präfekturen Japans sollen angesteuert werden, bevor das Olympische Feuer im neuen Olympia-Stadion in Tokio entfacht wird. Die voraussichtlich rund 10 000 Fackelträger müssen zwei Wochen lang vor dem Lauf täglich Gesundheitsangaben machen und müssen jegliche Risiken einer Ansteckung vermeiden. Am Ende jedes Tages während des Fackellaufs sind an den einzelnen Orten Veranstaltungen geplant, doch müssen die Teilnehmer vorher reservieren, um Zugang zu bekommen.

Der Auftakt ist im J-Village vorgesehen, einem Fußballtrainingszentrum, das während der Atomkatastrophe im März 2011 in Folge eines Erdbebens und Tsunamis als Hauptquartier für die Krisenmanager des Super-Gaus gedient hatte. Die in Griechenland entzündete olympische Flamme war am 20. März vergangenen Jahres noch auf einem Militärstützpunkt in der Provinz Miyagi eingetroffen.

Unsere Empfehlung für Sie