Opernsanierung in Stuttgart Verein Aufbruch fordert angemessene Beteiligung bei Bürgerforum

Von Thomas Braun 

Die Bürgerinitiative Aufbruch Stuttgart fordert, beim anstehenden Bürgerforum im März zum Thema Oper angemessen beteiligt zu werden. Ihre Alternativvorschläge für den Bau einer dritten Spielstätte sollten dort nochmals unvoreingenommen geprüft werden.

Anfang März sollen 50 ausgewählte Zufallsbürger aus Stadt, Region und Land bei einem vom Land ausgerichteten Bürgerforum über die Opernsanierung debattieren. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth
Anfang März sollen 50 ausgewählte Zufallsbürger aus Stadt, Region und Land bei einem vom Land ausgerichteten Bürgerforum über die Opernsanierung debattieren. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Stuttgart - Die Initiative Aufbruch Stuttgart mahnt eine transparente Bürgerbeteiligung zum Thema Opernsanierung an. Dabei sollten, so der Vereinsvorstand, die „kostensparenden und mehrwertbringenden Alternativvorschläge“ der Initiative für den Bau einer dritten Spielstätte einer unabhängigen, vergleichenden Prüfung unterzogen werden. Hintergrund der Wortmeldung ist der Abschluss der seit Dezember 2019 laufenden Online-Beteiligung über die geplante milliardenschwere Sanierung des Großen Hauses. Dabei wurden auf dem Online-Portal der Landesregierung hundert Beiträge abgegeben, die mehr als 600 Mal bewertet wurden.

Am 5. März soll – noch vor der Entscheidung des Verwaltungsrats der Württembergischen Staatstheater – noch ein Bürgerforum mit 50 zufällig ausgewählten Bürgern aus Stadt, Region und Land einberufen werden, bei der über die Opernpläne und die Alternativen nochmals diskutiert wird. Dabei fordert die Initiative eine angemessene Beteiligung ihrerseits ein. „Nur wenn jetzt die demokratischen Spielregeln strikt eingehalten werden, kann die Bürgerbeteiligung mehr sein als folgenlose Symbolpolitik“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.




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