Parkseen und die Wasen Acht Begriffe mit denen sich Nicht-Stuttgarter sofort outen

Von Beate Grünewald 

Wer denkt, er könne sich als Neigschmeckter in Stuttgart unerkannt unter das Volk mischen, der irrt gewaltig. Manchmal reicht nur ein einziges Wort, um als Nicht-Stuttgarter sofort aufzufliegen.

Sind Sie ein echter Stuttgarter? Dann dürften Sie die Fehler in unserer Bilderstrecke sofort entlarven. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko 15 Bilder
Sind Sie ein echter Stuttgarter? Dann dürften Sie die Fehler in unserer Bilderstrecke sofort entlarven. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Wer nach Stuttgart zieht, lernt früher oder später einige wichtige Vokabeln kennen, mit denen sich nur Einheimische verständigen. Zugezogene, die meine, sie könnten sich unerkannt unter die Stuttgarter mischen, irren gewaltig. Manchmal reicht ein einziges Wort für ein unfreiwilliges Outing.

Das Cannstatter Volksfest beispielsweise ist sprachlich das reinste Minenfeld. Beispiele gefällig? Dialoge unter Nicht-Stuttgartern, von denen hiesige Schwaben Ohrenschmerzen bekommen sind: „Die Wasen haben eröffnet“ und „Hast du Lust, zum Stuttgarter Volksfest zu gehen?“

Ganz einfach – eigentlich

Denn: Es heißt „der“ Wasen und nicht „die“. Der Wasen ist außerdem ein Parkplatz, der das ganze Jahr über zugänglich ist, also gar nicht „eröffnet“ werden kann. Und das Traditionsfest im Herbst heißt „Cannstatter Volksfest“ – und eben nicht „Stuttgarter Volksfest“. Pikantes Detail: Im Frühjahr gibt es das Pendant dazu und das heißt dann „Stuttgarter Frühlingsfest“. Aber nie und nimmer „Stuttgarter Volksfest“. Ganz einfach – eigentlich.

Weitere sprachliche Fallstricke, Fettnäpfchen und Feinheiten, die Nicht-Stuttgarter in null Komma nichts entlarven, finden Sie in der Bilderstrecke.

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