Partyszene in Stuttgart Dreimal so viel Müll an den Hotspots

Den Rest der Partynächte müssen die Reinigungswarte der AWS wegkehren. Foto: Lichtgut/Ferdinando Iannone 9 Bilder
Den Rest der Partynächte müssen die Reinigungswarte der AWS wegkehren. Foto: Lichtgut/Ferdinando Iannone

Das kalte Wetter und die geöffneten Clubs entspannen die Lage leicht. Dennoch landen gewaltige Mengen Müll auf der Straße. Wie viel war es in diesem Sommer?

Lokales: Christine Bilger (ceb)
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Stuttgart - Die Clubs waren zu, die Kneipen lange auch. Viele Menschen verlegten das gesellschaftliche Leben auf die öffentlichen Plätze. Im Laufe des Sommers erklärten die Stadt und die Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS) diese Treffpunkte zu Hotspots – und sie reagierten, denn die Müllmenge habe sich gegenüber den vorherigen Sommern verdreifacht. Es gab zusätzliche Mülltonnen, die Kehrmaschinen rückten mit aus, und eine Rufbereitschaft für die Reinigungskräfte wurde eingerichtet. Zudem erließ die Stadt auch Verweilverbote für den Marienplatz und den Feuersee. Das diente vor allem dem Schutz derer, die dort wohnen und nachts wieder Ruhe haben sollten.

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Wie wirken sich das Wetter und die Verweilverbote aus?

Am Feuersee wurden nach den Sommernächten zwischen 3 und 9 Kubikmeter Müll entsorgt, am Marienplatz bewegten sich die Mengen zwischen 5,5 und 9,5 Kubikmetern. An Wochenenden mit Sperrung ab Mitternacht in den Nächten von Samstag auf Sonntag waren es jeweils im Schnitt zwei Kubikmeter weniger als in jenen mit „Open End“. Im Laufe des Sommers seien die Müllmengen etwas weniger geworden: Das erklärt man sich bei der AWS mit dem schlechteren Wetter und der Wiedereröffnung der Clubs.




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