Am Ditzinger Bahnhof gibt es jetzt 15 Fahrradboxen. Angemietet werden diese per App.

Für die Nutzer sollen die Fahrradboxen einfach und flexibel zu nutzen sein, für die Fahrräder selbst eine einfache, flexible und sichere Aufbewahrungsmöglichkeit: seit wenigen Tagen gibt es 15 digitalen Fahrradboxen am Ditzinger Bahnhof.

 

Fahrradboxen per App mieten

Die 15 Boxen haben ihren Platz zwischen dem neuen Bahnhofscenter und dem ehemaligen Empfangsgebäude. Verantwortlich ist dafür laut der Stadt Ditzingen das Mönchengladbacher Unternehmen Paul Wolff, das auch in Ditzingen eine Niederlassung unterhält. Ursprünglich waren 18 Fahrradboxen vorgesehen, doch um die Feuerwehrzufahrt zu gewährleisten, sei die Anzahl um drei reduziert worden, so die Stadt.

Das nordrhein-westfälische Unternehmen ist bisher vorwiegend für die Einhausungen von Mülltonnen bekannt. Die Firma stellt die Fahrradgaragen auf, kümmert sich um den Unterhalt und trägt die Kosten für die Lieferung. Die Boxen beinhalten auch Lademöglichkeiten für Pedelecs und E-Bikes. Die Nutzer bezahlen die Miete direkt an das Unternehmen, stunden- oder tageweise. Miete und Bezahlung werden per App ermöglicht. In dem Betrag ist ein Versicherungsschutz enthalten. Die Stadt hat einen Vertrag mit dem Unternehmen auf ein Jahr abgeschlossen.

Vernetzung von Rad und Nahverkehr

Wie die Stadtverwaltung bei Bekanntwerden der Unternehmenspläne im Herbst 2021 mitteilte, will das Unternehmen mit dem Pilotprojekt einen Aspekt zum Thema digitales Fahrradparken erproben. Das Ziel soll es sein, die Attraktivität der Fahrradnutzung und die Vernetzung mit dem öffentlichen Personennahverkehr zu stärken.

Die Ditzinger Zweigniederlassung von Paul Wolff entstand 1974. Ditzingen ist für das Unternehmen mit Stammsitz in Mönchengladbach die Vertriebszentrale für Baden-Württemberg und Bayern. Das Unternehmen investierte zuletzt am Stammsitz.

Wolff, nach eigenen Angaben Marktführer im Bereich Abfallsysteme, investierte zuletzt am Standort Ditzingen in eine neue Produktions- und Logistikhalle. Ziel war es, damit die täglichen Produktionsmengen zu verdoppeln.