Polizeieinsatz in Heilbronn Vermeintliche Gewalttat entpuppt sich als Drogenexzess

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Eine Menschenmenge vor einem Gebäude sowie eine leblose Person, die ins Haus getragen wird, lässt einen Zeugen eine Gewalttat vermuten. Rettungskräfte und Polizei rücken an, die schnell Licht ins Dunkel bringen.

Ein Drogenexzess hat am Mittwoch die Polizei und Rettungskräfte in Heilbronn-Böckingen auf den Plan gerufen. (Symbolbild) Foto: imago images/Imaginechina-Tuchong/ via www.imago-images.de
Ein Drogenexzess hat am Mittwoch die Polizei und Rettungskräfte in Heilbronn-Böckingen auf den Plan gerufen. (Symbolbild) Foto: imago images/Imaginechina-Tuchong/ via www.imago-images.de

Heilbronn-Böckingen - Eine unklare Sachlage hat am Mittwochabend in Heilbronn-Böckingen zu einem Großeinsatz von Rettungsdienst und Polizei geführt. Ein Notruf hatte darauf hingedeutet, dass eine Person Opfer eine Straftat geworden sei, doch es entpuppte sich als die Folgen eines Drogenexzesses.

Wie die Polizei berichtet, meldete ein Zeuge gegen 21.35 Uhr, dass sich vor einem Gebäude im Bereich der Großgartacher Straße mehrere Menschen, darunter eine leblose Person, befänden. Die leblose Person soll in eine Wohnung getragen worden sein und sei eventuell Opfer einer Straftat. Als die Polizei eintraf, herrschte noch immer Verwirrung, sodass zunächst drei Personen vorläufig festgenommen wurden.

Die Ermittlungen der Beamten brachten dann sehr schnell zum Vorschein, dass die leblose Person zu viele Drogen intus hatte, Hinweise auf eine Gewalttat gab es nicht. Die beteiligten Personen wohnten dort oder waren zu Besuch. Das merkwürdige Verhalten der Beteiligten führt die Polizei auf exzessiven Drogenkonsum zurück.

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