Prinzessin Charlotte Die „kleine Queen“ wird fünf

Von und Bettina Hartmann 

Sie hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit ihrer Urgroßmutter, Queen Elizabeth II., und scheint auch deren starken Charakter geerbt zu haben. Am 2. Mai wird Prinzessin Charlotte fünf Jahre alt.

Sie erinnert viele an ihre Urgroßmutter: Prinzessin Charlotte, die Tochter von Prinz William und Herzogin Kate. Foto: Jon Super/AP/dpa 21 Bilder
Sie erinnert viele an ihre Urgroßmutter: Prinzessin Charlotte, die Tochter von Prinz William und Herzogin Kate. Foto: Jon Super/AP/dpa

London - Prinz George ist seinem Vater William wie aus dem Gesicht geschnitten, Prinz Louis ähnelt seiner Mutter, Herzogin Kate, aber Prinzessin Charlotte ist eine kleine Königin: Sieht man sich Kinderfotos von Queen Elizabeth II. an, ist die Ähnlichkeit zu ihrer Urenkelin unverkennbar. Und ähnlich wie ihre Urgroßmutter scheint die kleine Prinzessin von Cambridge, die am Samstag fünf Jahre alt wird, eine geborene Anführerin zu sein.

Vergangene Woche sah man die Familie von Prinz William, Nummer zwei der britischen Thronfolge, in einem Clip der BBC beim Applaudieren für die Mitarbeiter des NHS, des britischen Gesundheitsservices. Charlotte war die Erste, die auf dem Landsitz Anmer Hall aus der Tür trat und die Erste, die mit dem Klatschen begann. Ihr Bruder George, der eines fernen Tages auf dem britischen Thron sitzen wird, zögerte erst und folgte dann dem Beispiel seiner jüngeren Schwester.

Benannt nach zwei starken Frauen

Körpersprache-Experten schwärmten, man erkenne sofort, das William und Kate Charlotte zu einem starken und selbstbewussten Mädchen erziehen. Schließlich ist Charlotte Elizabeth Diana auch nach zwei starken Frauen benannt – ihrer Urgroßmutter, der Königin, und ihrer 1997 verstorbenen Großmutter, Prinzessin Diana.

Keck und unerschrocken ist die kleine Prinzessin, keine Frage: Vergangenen Sommer sorgten Fotos zum Schmunzeln, die Charlotte dabei zeigten, wie sie bei einer Segelregatta den Fotografen die Zunge herausstreckte. Solche Bilder gibt es auch von einem anderen Windsor-Kind, das zum klassischen royalen Rebellen heranwuchs und inzwischen die Zwänge des Prinzendaseins abgestreift hat: Die Rede ist von Charlottes Onkel, Prinz Harry.

Homeschooling für Charlotte und George

Seit September geht Charlotte zur Schule: Die Prinzessin besucht, wie ihr Bruder George, die renommierte Thomas’s Battersea Schule im Süden Londons – eine exklusive christliche Privatschule, die eine Stange Schulgeld im Jahr kostet. Momentan sind aber auch die Windsors im Shutdown: Auf dem Landsitz Anmer Hall sind jetzt William und Kate verantwortlich fürs Homeschooling – vermutlich zusammen mit den Nannys, denen das Paar vertraut. Das sei „eine Herausforderung“, sagten die Cambridges in einem Interview mit der BBC.

Der BBC-Reporterin verriet Herzogin Kate, dass sie den Unterricht zu Hause auch in den Osterferien durchgezogen hätten: George und Charlotte wüssten gar nicht, dass eigentlich Ferien seien. „Wir sind ziemlich gemein.“ Sie und die Kinder bauten Zelte, kochten und backten, um sich die Zeit zu vertreiben. „Es ist unglaublich, was man alles in einen Tag packen kann.“

Wie Charlotte mitten im Corona-Shutdown ihren fünften Geburtstag feiern wird? Die ganze Familie sollzu einer Zoom-Party zusammenkommen, heißt es in britischen Medien. Schließlich sind große Familienfeiern in diesen Zeiten nicht angesagt – vor allem, wenn die Urgroßeltern und Großeltern zur Risikogruppe gehören.




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