Psychischer Ausnahmezustand Frau randaliert vor Schule und in Besigheimer Wohnung

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Gleich zweimal innerhalb von 24 Stunden ist die Polizei wegen derselben Person nach Besigheim ausgerückt. Eine 51-Jährige machte erst vor einer Schule und dann in einer Wohnung Ärger. Die Beamten vermuten einen psychischen Ausnahmezustand.

Eine 51-Jährige hat die Polizei im Kreis Ludwigsburg auf Trapp gehalten. Foto: imago images/Rene Traut
Eine 51-Jährige hat die Polizei im Kreis Ludwigsburg auf Trapp gehalten. Foto: imago images/Rene Traut

Besigheim - Eine 51-Jährige hat in Besigheim (Kreis Ludwigsburg) zweimal innerhalb von 24 Stunden die Polizei auf den Plan gerufen. Erst fuhr sie einen 49-Jährigen an, dann attackierte sie eine Bekannte in deren Wohnung. Vermutlich habe sich die 51-Jährige in einem psychischen Ausnahmezustand befunden, teilt die Polizei mit.

Die Frau war am Montag in der Nähe einer Schule in Besigheim mit ihrem Audi entgegen der Fahrtrichtung in eine Einbahnstraße eingebogen, auf der sich Schüler und Eltern tummelten. Weil die 51-Jährige nicht bremste, stellte sich ihr ein 49-Jähriger in den Weg. Es entwickelte sich eine Diskussion. Schließlich fuhr die Frau an, stieß mit ihrem Auto gegen die Beine des 49-Jährigen und brauste davon.

Keine 24 Stunden später alarmierte eine Bekannte der 51-Jährigen die Polizei, weil die Frau in ihrer Wohnung randalierte. Nach Polizeiangaben versuchte sie, erst die Bekannte und später einen Polizisten mit einem Messer anzugreifen. Als die Beamten die 51-Jährige festnahmen, wehrte sie sich und versuchte unter anderem, die Polizisten auf der Treppe zu Fall zu bringen und zu flüchten. Bei keinem der Vorfälle wurden Personen verletzt.

Die Frau wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Gegen sie wird wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt.




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