Radfahren in Stuttgart Was läuft da nicht rund?

Von Tom Hörner 

Auch bei halbiertem Verkehrszeichen: Keine Sorge, liebe Radler, auf der Tübinger Straße habt ihr weiterhin Vorrang. Aber was will euch der Hinweis auf dem Asphalt sagen?

Halbe Sache: Fahrradstraßenhinweis in der Tübinger Straße Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Halbe Sache: Fahrradstraßenhinweis in der Tübinger Straße Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Keine Sorge, liebe Radfahrer, in der Tübinger Straße im Stuttgarter Süden, immerhin eine der Hauptradrouten in der Stadt, habt ihr weiterhin Vorrang. Auch wenn ein Hinweis auf dem Straßenbelag den einen oder anderen irritieren mag.

Was soll das halbierte Verkehrszeichen auf dem Asphalt, mag sich mancher gefragt haben. Ist die Tübinger Straße nur noch in eine Fahrtrichtung Radfahrstraße? Oder wurde die Fahrrad- gar zur Einradstraße? Nichts von dem ist der Fall. Die halbe Sache ist einem geplatzten Wasserrohr geschuldet.

Ende des Jahres musste ein Instandhaltungstrupp der Energie Baden-Württemberg (EnBW) wegen eines Wasserrohrbruchs in der Tübinger Straße ausrücken. Um den Schaden zu beheben, musste eine Straßenhälfte aufgerissen werden. Nachdem das Loch geflickt war, wurde die Straße wieder asphaltiert. Zurück blieb das halbierte Schild – und das soll auf Kosten der EnBW bald wieder blau und rund erstrahlen. Aber dazu, sagt eine Sprecherin der Stadt, muss es erst ein paar Tage trocken und etwas wärmer sein. Dann läuft auf der Tübinger Straße wieder optisch alles rund.

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