Rassismus im Chat Polizist aus Kreis Ludwigsburg wegen Volksverhetzung vor Gericht

Am Landgericht in Heilbronn ist ein Polizist angeklagt. (Archivbild) Foto: dpa/Sebastian Gollnow
Am Landgericht in Heilbronn ist ein Polizist angeklagt. (Archivbild) Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Wegen einer mutmaßlich rechtsextremen Meldung im WhatsApp-Status muss sich ein Polizist aus Steinheim an der Murr am Montag in Heilbronn vor Gericht verantworten.

Heilbronn - In Online-Chats soll er den gewaltsamen Tod von Ausländern verherrlicht haben – ein Polizist muss sich von Montag an (10 Uhr) in Heilbronn wegen Volksverhetzung verantworten. Der Angeklagte aus Steinheim an der Murr (Kreis Ludwigsburg) soll im Status seines Whatsapp-Messengers im Sommer 2019 das rassistische Video eines randalierenden Schwarzen mit dem Untertitel „Merkels Fachkräfte bei der Arbeit“ präsentiert haben.

Anschließend wurde die Werbetasse eines bekannten Waffenproduzenten mit dem Schriftzug: „Es gibt Probleme, die kann nur Heckler & Koch lösen“ eingeblendet, wie ein Sprecher des Amtsgerichts Heilbronn mitteilte. In den vergangenen Wochen waren rechtsextreme Chats bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen sowie bei der Berliner Polizei bekannt geworden.

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