Reisebus-Unglück in Taiwan Ermittlungen nach Unfall mit 33 Toten beginnen

Von red/ dpa 

Mechanisches Problem oder ein übermüdeter Fahrer: Die Ermittlungen zum Reisebus-Unglück im taiwanesischen Taipeh laufen an. Bei dem Unfall kamen 33 Menschen ums Leben.

Bei dem Busunglück im Osten der Hauptstadt Taipeh kamen 33 Menschen ums Leben. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen. Foto: Xinhua
Bei dem Busunglück im Osten der Hauptstadt Taipeh kamen 33 Menschen ums Leben. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen. Foto: Xinhua

Taipeh - Die Zahl der Toten bei dem Reisebus-Unglück in Taiwan ist auf 33 gestiegen. Wie die taiwanesische Nachrichtenagentur CNA am Dienstag berichtete, starb ein Schwerverletzter im Krankenhaus. Elf Menschen wurden verletzt. Die Ermittlungen liefen und drehten sich um die Frage, ob Müdigkeit des Fahrers oder mechanische Probleme das Unglück am Montagabend verursacht hätten.

Der Reisebus war im Osten der Hauptstadt Taipeh mit einer Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometern an einer Autobahnausfahrt von der Straße abgekommen und hatte sich an einem Abhang überschlagen, hatte die Polizei mitgeteilt. 44 Insassen waren an Bord. Die meist älteren Leute waren auf dem Rückweg von einer beliebten Tour zur Kirschblüte in der Mitte der asiatischen Inselrepublik.

Lange Arbeitszeiten und schlechte Wartung

„Die Tragödie enthüllt bestehende Probleme von Reiseagenturen in Taiwan, darunter lange Arbeitszeiten und schlechte Wartung von Reisebussen“, sagte der oppositionelle Parlamentsabgeordnete Hsu Yung-ming der Zeitung „Apple Daily“.




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