Reit-Weltverband setzt auf Weltcup-Saison Es sieht gut aus fürs Stuttgarter Reitturnier 2021

Beim Turnier 2019 schnappte sich der Belgier  Pieter Devos mit  Apart den Großen Preis von Stuttgart in der Schleyerhalle. Foto: Baumann
Beim Turnier 2019 schnappte sich der Belgier Pieter Devos mit Apart den Großen Preis von Stuttgart in der Schleyerhalle. Foto: Baumann

Der Reit-Weltverband FEI rechnet fest mit dem Start der Weltcup-Saison im Herbst – und auch die Organisatoren in Stuttgart bereiten sich vor auf eine Veranstaltung mit Zuschauern auf den Rängen.

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Stuttgart - Im vergangenen Jahr machte das Coronavirus dem Stuttgarter Reitturnier und den Pferdefreunden der Region schon Ende Juli einen Strich durch die Rechnung. Die Veranstaltung wurde abgesagt. Dieses Jahr dürfen sich die damals Enttäuschten auf den kommenden November freuen – das German Masters wird aller Voraussicht nach stattfinden. Bei einem digitalen Meeting des Internationalen Reitsportverbandes (FEI) blickten die Teilnehmer zuversichtlich und optimistisch der Weltcup-Saison entgegen. „Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist die Stimmungslage bei allen Veranstaltern deutlich positiver“, sagte der Stuttgarter Projektleiter Claus Lederer, der am Meeting teilgenommen hatte, „das sind wirklich gute Signale. Die Chancen für eine umfassende Weltcup-Saison wurden bei diesem Meeting gestärkt.“

Die positiven Entwicklungen in der Pandemie mit den umfassenden Impfstrategien sorgen für Licht am Ende des Tunnels und lassen eine Durchführung des Weltcups realistisch erscheinen. Der Auftakt ist in Oslo vom 14. bis 17. Oktober fest eingeplant. Die weiteren Stationen sind Helsinki (21. bis 24. Oktober), Lyon (27. bis 31. Oktober), Verona (4. bis 7. November) und schließlich das Turnier in der Schleyerhalle (10. bis 14. November). In Stuttgart finden in den Disziplinen Springen, Dressur und Viererzug-Fahren gleich drei Weltcup-Prüfungen statt. „Die ersten Turniere auf internationaler Ebene machen Mut und die Springreiter scharren quasi schon mit den Hufen“, sagt Andreas Krieg, einer der drei Turnierdirektoren, „das ist mehr als nur ein Hoffnungsschimmer.“

Die Macher in Stuttgart, neben Krieg sind das Carsten Rotermund und Kai Huttrop-Hage, hoffen auf ein Turnier mit Zuschauern in der Halle. „Wir wollen den Fans tollen Sport und ein cooles Showprogramm bieten“, sagt Huttrop-Hage, der den Kontakt zu den Turniermoderatoren hält: „Sie haben mir alle signalisiert, dass sie bereit für Stuttgart sind.“ Im Juli soll der Kartenvorverkauf beginnen.

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