Relegationspiel ist "Hochrisiko-Spiel" Etwa 1100 Beamte in Karlsruhe im Einsatz

Von SIR/dpa 

Wenn am Montag im Wildparkstadion um 19 Uhr der Ball im Rückspiel der Relegation zwischen dem KSC und dem HSV rollt, werden etwa 1100 Beamte im Einsatz sein. Das Innenministerium spricht von einem "Hochrisiko-Spiel", bei dem "entschlossen gegen jegliche Gewalt" vorgegangen wird.

Die Spieler des KSC bedanken sich nach dem 1:1 gegen den HSV am Donnerstagabend bei den Fans. Beim Rückspiel am Montag in Karlsruhe befürchtet die Polizei Krawalle. Foto: Getty Images
Die Spieler des KSC bedanken sich nach dem 1:1 gegen den HSV am Donnerstagabend bei den Fans. Beim Rückspiel am Montag in Karlsruhe befürchtet die Polizei Krawalle. Foto: Getty Images

Karlsruhe - Die Polizei bereitet sich mit einem Großaufgebot auf das Relegationsrückspiel zwischen dem Zweitligisten Karlsruher SC und dem Fußball-Bundesligisten Hamburger SV vor. Etwa 1100 Einsatzkräfte seien rund um das „Hochrisiko-Spiel“ im Karlsruher Wildparkstadion am Montag (19 Uhr/ARD) im Einsatz, teilte Baden-Württembergs Innenministerium am Freitag mit. Das Stadion ist mit mehr als 27.000 Zuschauern ausverkauft.

Es sei bedauerlich, dass man für die Sicherheit bei einem Fußballspiel 1100 Beamte benötige, sagte Innenminister Reinhold Gall (SPD). „Die Polizei wird mit einer niedrigen Einschreitschwelle entschlossen gegen jegliche Gewalt vorgehen. Mein Appell ist: Die Relegation wird sportlich entschieden“, sagte der Minister.

Nach dem 1:1 im Hinspiel beim Bundesliga-16. Hamburger SV am Donnerstag hat der Zweitliga-Dritte KSC weiterhin gute Chancen, nach sechs Jahren ins Oberhaus zurückzukehren. Das Verhältnis der Fans beider Vereine gelte jedoch als angespannt, das Konfliktpotenzial als entsprechend hoch, erklärte das Ministerium. Die Polizei habe daher auch präventive Maßnahmen ergriffen. Aus Sicherheitsgründen war der Anstoß der Partie bereits von 20.30 Uhr auf 19 Uhr vorverlegt worden.




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