Rems-Murr-Kreis 47-Jährige soll aus Eifersucht mit Spätzlepresse zugeschlagen haben

Von SIR 

Eine 47-Jährige soll ihren Lebenspartner am Dienstag in Weinstadt mit einer Spätzlepresse erschlagen haben. Die Frau hat ein Geständnis abgelegt und sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Ein Mann aus Weinstadt-Beutelsbach soll am Dienstag von seiner Lebenspartnerin erschlagen worden sein. Die Frau hat ein Geständnis abgelegt. Sie sitzt in Untersuchungshaft. Foto: dpa/Symbolbild
Ein Mann aus Weinstadt-Beutelsbach soll am Dienstag von seiner Lebenspartnerin erschlagen worden sein. Die Frau hat ein Geständnis abgelegt. Sie sitzt in Untersuchungshaft. Foto: dpa/Symbolbild

Weinstadt-Beutelsbach: Weil sie in dringendem Tatverdacht steht, ihren 67-jährigen Lebensgefährten am Dienstag in Weinstadt-Beutelsbach (Rems-Murr-Kreis) erschlagen zu haben, ist eine 47-Jährige am Mittwoch in Untersuchungshaft gekommen. Die Frau soll ihren Partner im Schlaf mit einer Spätzlepresse erschlagen haben.

Die Koreanerin, die seit mehreren Jahren mit dem Mann zusammenlebte, soll ihren Partner aus Eifersucht erschlagen haben.

Wie die Polizei berichtet, war das Opfer am Mittwoch von seinem erwachsenen Sohn gegen 15 Uhr mit schweren Kopfverletzungen im Schlafzimmer seines Einfamilienhauses gefunden worden. Neben ihm lag seine 20 Jahre jüngere, ebenfalls am Kopf verletzte Partnerin mit einer Spätzlepresse in der Hand.

Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des 67-Jährigen feststellen. Die 47-jährige Lebensgefährtin war erheblich alkoholisiert und zunächst nicht ansprechbar. Sie wurde aufgrund ihrer Kopfverletzung mit dem Rettungshubschrauber in eine Stuttgarter Klinik eingeliefert.

Die Verletzungen der Frau stellten sich jedoch als nicht so schwer dar, wie zunächst angenommen. Sie hatte sich zu keinem Zeitpunkt in Lebensgefahr befunden.

Nach bisherigem Ermittlungsstand geht die Waiblinger Kriminalpolizei davon aus, dass die Frau ihren Lebenspartner im Schlaf getötet hat. Wie es zu den Verletzungen der Frau kam, ist bislang nicht geklärt. Die Obduktion des Opfers wurde auf Freitag verschoben.