Königstraße in Stuttgart Das Hofbräu-Eck bleibt ein Markenzeichen

Von Martin Haar 

Das markante Gebäude am oberen Ende der Königstraße bleibt erhalten. Das so genannte Hofbräu-Eck an der Querstraße wird saniert.

Das Hofbräu-Eck ist eingerüstet und wird saniert. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Das Hofbräu-Eck ist eingerüstet und wird saniert. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Revitalisierung heißt das Zauberwort, das auch für das so genannte Hofbräu-Eck an der Einmündung zur Königstraße an der Querspange gilt. Statt das Gebäude für Handel und Büros abzureißen, geht der Eigentümer (Stinag AG) diesen Weg der kompletten Sanierung.

Man sah bei der Stinag ein, dass das von 1956 bis 1958 erbaute Gebäude von Architekt Paul Stohrer in seiner Lage sehr charakterstark sei und in seiner einzigartigen Architektur eine der wenigen unverwechselbaren Erscheinungen der Königstraße darstelle. Unter Denkmalschutz steht das Hofbräu-Eck zwar nicht, aber es gibt eine Erhaltungssatzung in diesem Abschnitt der Innenstadt. Soll heißen: Die Fassade darf nicht verändert werden.

Architekturfreunde wird dies freuen. Denn Paul Stohrer, der als Architekt des Wirtschaftswunder bezeichnet wird, prägte das Bild der Stadt wie wenige. Von ihm stammt auch das denkmalgeschützte Haus Englisch am Oppenheimer Platz und das Stuttgarter Rathaus. Andere Stohrer-Bauten, wie etwa das das Gebäude Radio Barth am Rotebühlplatz oder das Iduna-Hochhaus am Bahnhof sind längst abgerissen. Die Bauarbeiten am Hofbräu-Eck sollen im Laufe des kommenden Jahres abgeschlossen sein.

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