Schadsoftware Polizei warnt vor gefälschten Rechnungsmails

Von jah 

Falsche Rechnungsmails mit Schadsoftware sollen derzeit vermehrt im Umlauf sein. Die Polizei hat nun eine Liste mit betrügerischen Absendern veröffentlicht und gibt Tipps, wie man diese entlarvt.

Hinter den vermeintlichen Rechnungen versteckt sich oft Schadsoftware (Symbolbild). Foto: dpa-Zentralbild
Hinter den vermeintlichen Rechnungen versteckt sich oft Schadsoftware (Symbolbild). Foto: dpa-Zentralbild

Stuttgart - „Bitte begleichen Sie den bei uns ausstehenden Rechnungsbetrag baldmöglich“: Vermutlich hat jeder schon einmal solch eine Nachricht per Mail erhalten. Doch nicht immer handelt es sich dabei um eine tatsächliche Rechnung.

Regelmäßig schreiben angebliche Unternehmen E-Mails und verlangen, dass man eine Rechnung bezahlen soll. So kann sich auch hinter bekannten Firmennamen, wie Amazon, Telekom und Co. eine Fake-Mail verstecken. Die Namen der Unternehmen werden dabei ohne deren Wissen verwendet oder schlichtweg erfunden.

Die Polizei Niedersachsen weißt nun auf ihrer Homepage auf die hohe Anzahl an gefälschten Rechnungen hin, die per E-Mail in Umlauf gebracht werden. So steht oftmals bereits im Betreff, dass eine Kontoabbuchung nicht durchgeführt werden konnte.

Polizei hat Liste mit gefährlichen Absendern veröffentlicht

Viele dieser „Gläubiger“ haben eines gemein: Sie wollen mit ihren Mails Schadsoftware verbreiten. Dafür nutzen die Absender den Anhang ihrer Mails oder darin eingebaute Links.

Das besonders Gefährliche an den Mails: Sie wirken äußerst authentisch. So berichtet die Polizei Niedersachsen, dass die Mails oftmals in einem sehr guten deutsch geschrieben wurden und durch angedrohte Inkassoverfahren oder gerichtliche Schritte weiterer Druck aufgebaut würde.

Die Polizei Niedersachsen hat nun eine Liste mit missbräuchlich genutzten Unternehmensnamen veröffentlicht. Sehen Sie in dem Video, wie Sie sich vor betrügerischen Mails schützen können und welche Absender von der Polizei Niedersachsen als gefährlich eingestuft wurden.

Wer bereits Opfer eines Betrugs geworden ist, kann Sie sich bei einer Internetwache melden oder bei einer Polizeiwache Anzeige erstatten.