Schlossberg Herrenberg Erlebnisstation Teuchel kommt im November

Die sogenannte „Teuchel“, ein Wasserleitungsrohr aus einem Baumstamm. Foto: Stadt Herrenberg
Die sogenannte „Teuchel“, ein Wasserleitungsrohr aus einem Baumstamm. Foto: Stadt Herrenberg

Ein Highlight nicht nur für Kinder: Auf dem Herrenberger Schlossberg entsteht ein Erlebnisort, der die Wasserversorgung der Stadt spielerisch erklärt.

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Herrenberg - Wie funktionierte früher die Wasserversorgung? Wie kam das Wasser in die Stadtbrunnen? Und woher kam das Wasser überhaupt? Antworten auf diese und weitere Fragen bekommen Neugierige bald an der Erlebnisstation Teuchel auf dem Schlossberg am „Roten Meer“. Wie die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt gibt, wird die historische Wasserversorgung vom Schlossberg nach Herrenberg mit einer Infotafel und einer Outdoor-Murmelbahn erlebbar gemacht.

Herrenbergs Grundwasserbrunnen reichten alleine nicht aus

Die Bauarbeiten an der Erlebnisstation Teuchel beginnen am 20. September. Anfang Oktober ist ein Bauaktionstag mit einer städtischen Kindertageseinrichtung geplant, bei dem die Kinder mithelfen und sich ein Bild von der Baustelle machen können. Läuft alles nach Plan, könne die Erlebnisstation im November fertiggestellt und eingeweiht werden. Geplant wurde die Erlebnisstation Teuchel vom Amt für Wirtschaftsförderung und Kultur. Die Kosten für die neue Attraktion betragen rund 70 000 Euro. Das Projekt wird zur Hälfte finanziert vom Verband Region Stuttgart durch das Förderprogramm „Landschaftspark Region Stuttgart“.

Tour mit Erlebnisstationen

Die Erlebnisstation Teuchel liegt auf der Turm-Tour, die vom Schlossberg zum Schön-buchturm führt. „Wir planen entlang der Tour zwei bis drei weitere Erlebnisstationen, die historische und ökologische Themen entlang des Weges aufgreifen“, kündigt Gisela Grandinetti vom Amt für Wirtschaftsförderung und Kultur an. „Die Erlebnisstation Teuchel macht hierbei den Anfang.“

Weil der kleine Siebenschläfer auf der Infotafel den Kindern künftig immer wieder vor Ort begegnen wird, sucht die Stadt für das kleine Tierchen einen passenden Namen. Vorschläge können bis Donnerstag, 30. September, beim Amt für Wirtschaftsförderung und Kultur (ktm@herrenberg.de) eingereicht werden. Teilnehmende unter 18 Jahren brauchen das Einverständnis eines Erziehungsberechtigten.




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