„Schulmädchen-Report“-Produzent Wolf C. Hartwigs schrägste Filme

Pseudo-Aufklärungsfilme zum Thema Schule wie „Schulmädchen-Report. 3. Teil: Was Eltern nicht mal ahnen“ oder „Schulmädchen-Report. 11. Teil: Probieren geht über Studieren“ gehören zu Wolf C. Hartwigs bekanntesten Werken. Foto: Verleih 11 Bilder
Pseudo-Aufklärungsfilme zum Thema Schule wie „Schulmädchen-Report. 3. Teil: Was Eltern nicht mal ahnen“ oder „Schulmädchen-Report. 11. Teil: Probieren geht über Studieren“ gehören zu Wolf C. Hartwigs bekanntesten Werken. Foto: Verleih

Mit dem Namen Wolf C. Hartwig verbindet man vor allem Schlüpfriges wie den „Schulmädchen-Report“. Mit den 13 Streifen der Reihe landete der Produzent in den 1970er Jahren mehrere Kinohits. Die Top Ten seiner Filme.

Leben: Markus Brauer (mb)
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Stuttgart - Der deutsche Filmproduzent Wolf C. Hartwig ist mit 98 Jahren in Paris gestorben. Seine große Zeit, in der er Kassenschlager am laufenden Band produzierte, ist bereits zwei Generationen her. Hartwig gehörte mit mehr als 80 Filmen zu den fleißigsten deutschen Produzenten der 1960er und 1970er Jahre. Nach Angaben seines Pariser Anwalt Karl Beltz starb er bereits am 18. Dezember in der französischen Hauptstadt.

Abenteuer-, Report- und Softsex-Filme

Hartwigs Western- und Abenteuerstreifen mit Filmgrößen wie Lex Barker, Joachim Fuchsberger, Heinz Drache, Horst Frank und Harald Juhnke („Das Todesauge von Ceylon“, „Die Flußpiraten vom Mississippi“, „Der schwarze Panther von Ratana“) verstauben in den Archiven. Wäre da nicht seine Vorliebe für Erotik-Filmchen gewesen, der Name W. C. Hartwig wäre längst vergessen.

Absurde Filmtitel

Ende der 1950er Jahre begann Hartwig seine Karriere mit frivolen Titel wie „Die Nackte und der Satan“ (1959). Es folgten Streifen von ähnlicher machart wie „Das Mädchen mit den schmalen Hüften“ (1961) oder „Lady Hamilton – Zwischen Schmach und Liebe“ (1968). Vor allem seine als Gesellschafts-Report apostrophierten „Aufklärungsfilme“ der 1970er Jahre machten Hartwig bekannt.

Als der Macher hinter der 13-teiligen „Schulmädchen-Report“-Reihe ist der in Düsseldorg geborene Produzent in die Geschichte des deutschen Trash-Films eingegangen. Den Kinobesuchern gefiel der Schund. Mehr als sechs Millionen Menschen sahen 1970 den ersten Teil des „Schulmädchen-Report: Was Eltern nicht für möglich halten“.

Einige von Wolf C. Hartwigs grottig-schrägen Filmtiteln sind Legende. Hier unsere Top Ten:




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