Schulzentrum Glemsaue Ditzingen Jugendgemeinderat kritisiert Zustand von Schultoiletten

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Türen ohne Klinke, die Klobrillen kaputt: Schüler hoffen auf Sanierung ihres stillen Örtchens – und sind offen für Alternativen zu Papierhandtüchern, die oftmals auf dem Boden landen.

Über die Sanitärräume   der   Schulen  wird wohl in jeder Generation diskutiert. Foto: dpa
Über die Sanitärräume der Schulen wird wohl in jeder Generation diskutiert. Foto: dpa

Ditzingen - Müssen Papierhandtücher wirklich sein auf Schultoiletten? Nein. Es gibt schließlich auch andere Möglichkeiten, sich die Hände zu trocknen. Was aber aus Sicht des Ditzinger Jugendgemeinderats sein muss, ist die Reparatur der Türen und der Klobrillen auf der Mädchentoilette. Die Missstände im Schulzentrum Glemsaue sind jetzt in der Sitzung des Jugendgemeinderats angesprochen worden. Der Bürgermeister Ulrich Bahmer sagte umgehend zu, den Mängelbericht an das technische Gebäudemanagement weiterzugeben.

Keine Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt

So deutlich die Mängel im Jugendgemeinderat formuliert worden sind, so wenig wurden sie diskutiert. Das Thema grundsätzlich aufgebracht hatte der Sprecher des Gremiums, Carl Renninger. Er hatte einen Verbesserungsvorschlag für die Handtuchspender im WC eingebracht. Schließlich würden die Papiertücher in der Regel nicht im Papierkorb entsorgt. Stattdessen lägen sie auf dem Boden. Um dies zu vermeiden, schlug er den Kauf anderer Handtuchlösungen vor – wohl wissend, dass dies mit Ausgaben verbunden ist.

Suche nach der besten Alternative

Welches die beste – und zugleich günstigste – Form des Händetrocknens sein könnte, wird laut dem Bürgermeister Bahmer die Verwaltung prüfen. Bahmer hatte die Sitzung in Vertretung des Oberbürgermeisters Michael Makurath geleitet, der an diesem Tag in seiner Eigenschaft als Stellvertreter des Städtetag-Präsidenten, Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon, in Berlin war.

Auch wenn sich nun die Verwaltung mit dem Thema befassen wird, haben sich die Jugendräte mit ihren Erfahrungen aus den unterschiedlichen Schulen eingebracht. Sie berichteten etwa von Spendern mit oder ohne Sensor, Handtüchern aus Stoff und Papier sowie Heißluftgebläse.