Spannungen beim FC Bayern München Rummenigge rüffelt Flick und Salihamidzic

Die Diskussionen um die Zukunft von Flick und die Spannungen im Verhältnis mit Salihamidzic sollen ad acta gelegt werden. Foto: dpa/Tom Weller
Die Diskussionen um die Zukunft von Flick und die Spannungen im Verhältnis mit Salihamidzic sollen ad acta gelegt werden. Foto: dpa/Tom Weller

Mit eindringlichen Worten hat Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (65) vom deutschen Rekordmeister Bayern München Trainer Hansi Flick (56) und Sportvorstand Hasan Salihamidzic (44) zur Räson gerufen.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

München - Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (65) vom deutschen Rekordmeister Bayern München hat Trainer Hansi Flick (56) und Sportvorstand Hasan Salihamidzic (44) mit eindringlichen Worten zur Räson gerufen. „Wir müssen alle an einem Strang ziehen, müssen harmonisch, loyal und professionell zusammenarbeiten“, sagte Rummenigge der Bild-Zeitung: „Das ist meine klare Forderung an die sportliche Führung. Das hat den FC Bayern immer ausgezeichnet.“

„Dieses Thema muss ein Ende haben“

Die Diskussionen um die Zukunft von Flick und die Spannungen im Verhältnis mit Salihamidzic sollen ad acta gelegt werden. „Dieses Thema muss ein Ende haben. Es ist überflüssig, dass wir das permanent kommentieren müssen“, sagte Rummenigge, „zumal wir im letzten Viertel der Saison stehen, mit sieben Punkten Vorsprung Erster in der Bundesliga sind, und auch trotz unseres 2:3 gegen Paris noch eine Chance haben, in der Champions League weiterzukommen. Wir brauchen Ruhe und eine Fokussierung auf das Wesentliche.“

Flick hatte im Anschluss an das 2:3 im Viertelfinal-Hinspiel gegen Paris St. Germain mit einer kryptischen Antwort auf eine Frage tief blicken lassen. Er müsse ja auch nicht auf alles antworten, auch, „weil ich es nicht möchte“, sagte Flick und ergänzte, er müsse da „auch ein bisschen schauspielern, auch das gehört zum Trainerjob“.

Salihamidzic hatte vor der Partie gegen PSG bekannt gegeben, dass der Vertrag mit dem von Flick so geschätzten Innenverteidiger Jerome Boateng nicht über den Sommer hinaus verlängert werden würde. Zudem hatte sich der Sportvorstand bei Sky ausweichend auf die Frage nach Flicks Zukunft geäußert. Flick ist als Nachfolger für den scheidenden Bundestrainer Joachim Löw im Gespräch.




Unsere Empfehlung für Sie